17 Spiele in 64 Tagen! Der vollgepackte BVB-Spielkalender bis Ende 2020 im Check

Favre hat ein Mammut-Programm vor sich!
Favre hat ein Mammut-Programm vor sich! / Lars Baron/Getty Images
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Nach der Länderspielpause ist vor dem heißen Herbst und Winter! Für Borussia Dortmund stehen bis zum Jahresende noch satte 17 Pflichtspiele in 64 Tagen an! Wir blicken auf den schwarz-gelben Spielplan bis zur Mini-Winterpause.

Angstgegner Hoffenheim und Start der Champions League

Im Schnitt wartet an jedem vierten Tag (jeden 3,76. Tag) ein Pflichtspiel auf die Borussen. Am Samstag, 17.10., geht es für den BVB in der Bundesliga mit dem fünften Spieltag weiter. Die Favre-Truppe reist nach Sinsheim - gegen die TSG Hoffenheim war in den letzten Duellen nicht all zu viel zu holen: Zwei Remis und drei Niederlagen gab es in den letzten fünf Bundesliga-Aufeinandertreffen. Der letzte Sieg gegen die TSG datiert vom 16.12.2017 (2:1)!

Für die eigenen Ambitionen und zum Start der kommenden Wochen wäre ein Auswärtssieg enorm wichtig. Die TSG zeigte sich zuletzt in wechselhafter Form: Gegen die Bayern gab es einen überraschend klaren 4:1-Sieg, bei der Frankfurter Eintracht setzte es zuletzt dagegen eine 1:2-Pleite nach Führung.


Der BVB-Spielplan bis Ende 2020 im Überblick:

17 Spiele in 64 Tagen! Der schwarz-gelbe Terminkalender bis zum Jahresende ist pickepackevoll ??

Gepostet von Borussia Dortmund Pro am Montag, 12. Oktober 2020

Am Dienstag darauf reist der BVB nach Rom, wo man zum Start der Champions-League-Gruppenphase auf Lazio mit Ex-Stürmer Ciro Immobile trifft. Lazio könnte auf dem Papier der größte Konkurrent um den Gruppensieg sein - dementsprechend wichtig wird die Auswärtspartie zum Auftakt.

Revierderby und der Klassiker am Horizont

Weiter geht es Schlag auf Schlag: Nach Rom kommt der Erzrivale in den Signal-Iduna-Park (24.10.). Es folgt das erste CL-Heimspiel gegen Zenit St. Petersburg, bevor es zu Aufsteiger Arminia Bielefeld geht. In der nächsten Englischen Woche muss der BVB nach Belgien zum FC Brügge. Im Optimalfall kann man hier schon für eine Vorentscheidung zur Qualifikation für die K.o.-Phase sorgen.

Mit einer guten Ausgangsposition in der Königsklasse im Rücken und nach dem Derby steht ein ganz entscheidendes Spiel für den weiteren Saisonverlauf an: Der FC Bayern kommt zum Klassiker (7.11.). Nach dem Gipfeltreffen der beiden größten deutschen Klubs gibt es erneut eine Länderspielpause, für die Nationalspieler bleibt keine Zeit zum Durchschnaufen.

Machbare Aufgaben bis zum Jahresende

Nach der internationalen Pause geht es zur Hertha nach Berlin, dann kommt Brügge zum Rückspiel nach Dortmund. Es ist der Auftakt zu einem Heimspiel-Dreierpack: Auch Köln und Lazio Rom reisen in den Signal-Iduna-Park. Bis zur kurzen Winterpause - die Rückrunde startet bereits am zweiten Januar - muss der BVB noch auswärts bei der Eintracht und gegen Zenit antreten. Aufsteiger VfB Stuttgart empfängt man Zuhause, es folgen die Auswärtsspiele bei Werder Bremen und Union Berlin. Bevor es in die Weihnachtspause geht, steht am 22. oder 23. Dezember noch die zweite DFB-Pokalrunde an. Der Gegner ist noch offen.

Fazit

Auf den BVB wartet bis Ende des Jahres ein Mammut-Programm. Dabei ist die Borussia aber nicht alleine, auch die Bayern und die anderen beiden Champions-League-Teilnehmer (Gladbach und Leipzig) müssen eine ähnliche Terminhatz über sich ergehen lassen. Umso wichtiger sind viele Möglichkeiten der Rotation für Trainer Lucien Favre. Während das im zentralen Mittelfeld und der Offensive leicht möglich ist, drückt hinten der Schuh ein wenig.

Die Verletzungen von Zagadou und Schmelzer, sowie der positive Covid19-Test von Akanji sind da wenig förderlich. Zumindest der Schweizer sollte aber schnell wieder auf den Platz zurückkehren. Vorne könnte ab November Moukoko zum Faktor werden. Sportdirektor Michael Zorc kündigte an, das Sturm-Juwel über die B-Liste für die Champions League melden zu wollen.

Mit großem Fokus blickt man im BVB-Lager natürlich aufs Derby und den Klassiker gegen die Bayern. Und auch das Wiedersehen mit Lazio-Knipser Immobile dürfte spannend werden. Für eine gute Ausgangslage 2021 sind aber vor allem die vermeintlich "kleinen" Spiele enorm wichtig. Hier ließ der BVB in der Vergangenheit häufig entscheidende Zähler liegen. Am kommenden Samstag in Hoffenheim sollte zudem ein Sieg gegen den vermeintlichen Angstgegner herausspringen.

So oder so, es bleibt spannend in Dortmund bis Jahresende. Langweilig wird einem als BVB-Fan mit Sicherheit nicht!


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