Mitchell Weiser wird Hertha BSC nach der Saison wohl verlassen. Im Hintergrund sondieren die Berliner Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Michael Preetz offenbar schon den Markt. Als Ersatz befindet sich ein Akteur des 1. FC Köln im Visier. Ein weiterer Geißbock könnte zudem die Hertha-Offensive verstärken.


Durch Leistung überzeugte Mitchell Weiser in den vergangenen Wochen nicht. Im Zuge dessen ​setzte es einen heftigen Rüffel von Hertha-Coach Pál Dárdai. Im letzten Meisterschaftsspiel gegen den 1. FC Köln (2:1) wurde Weiser bereits zur Pause vom Feld genommen. Für festgeschriebene 13 Millionen Euro kann er trotz Vertrag bis 2020 im Sommer wechseln.


Sowohl Borussia Dortmund als auch Bayer Leverkusen sollen bereit sein, Weisers Ausstiegsklausel zu aktivieren. In der Causa muss jedoch bis 1. Mai eine Entscheidung getroffen werden, da sonst der entsprechende Passus verfällt. In der Hauptstadt geht offenbar keiner mehr davon aus, dass der Rechtsverteidiger auch in der kommenden Saison für die Hertha am Ball sein wird.

FC Schalke 04 v 1. FC Koeln - DFB Cup

Lukas Klünter ist nur noch FC-Reservist



Laut einem Bericht der Bild hat die Alte Dame Interesse an einer Verpflichtung von Lukas Klünter, der sogar schon zu einem „Geheimtreffen“ vorgeladen war. Am Sonntag soll es zu einem Austausch zwischen dem U21-Nationalspieler des 1. FC Köln sowie Hertha-Coach Dárdai und Manager Michael Preetz gekommen sein.


Auch Córdoba ein Thema


Ebenfalls ein Thema rund um das Berliner Olympiastadion soll der in Köln glücklose Jhon Córdoba sein. „Der setzt seinen Körper perfekt ein, hat unseren Verteidigern jede Menge Probleme bereitet, war an jeder gefährlichen Situation der Kölner beteiligt“, schwärmt Dárdai und fügt an: „Ein unglaublich bulliger und schneller Angreifer.“


Stolze 17 Millionen Euro Ablöse investierten die Geißböcke im vergangenen Sommer in Córdoba. Der Nationalstürmer Kolumbiens enttäuschte aber bisher, erzielte bei 15 Bundesliga-Einsätzen noch keinen Treffer. Köln soll für den bis 2021 gebundenen Angreifer mindestens elf Millionen Euro Ablöse aufrufen. Auch ein Leihgeschäft sei denkbar, heißt es.