​Mittelfeldspieler und Leistungsträger Kevin-Prince Boateng von Eintracht Frankfurt hat sich vor dem anstehenden Duell im Halbfinale des DFB-Pokal gegen seinen Ex-Klub FC Schalke 04 zu seiner Zeit in Gelsenkirchen geäußert und diese sinngemäß als Tiefpunkt seiner bisherigen Karriere bezeichnet. 


Wie der mittlerweile 31-Jährige im Interview vor dem Pokalhalbfinale zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Schalke 04 bei SPORT1 verriet, habe er keine guten Erinnerungen an seine Zeit auf Schalke, wo er von Sommer 2013 bis Dezember 2015 spielte, ehe er aussortiert wurde. "Dort habe ich am meisten nachgedacht, es war wie ein Faustschlag ins Gesicht. Es ist die Realität, dass wenn alles gut läuft, alles super ist. Und wenn nicht, wird man fallen gelassen. Das war für mich so der Zeitpunkt", so Boateng.


Dennoch sei die Zeit für ihn auf der anderen Seite auch sehr lehrreich für seinen weiteren Karriereverlauf gewesen, wie er erklärte. "Ich kann heute stolz sein, dass ich da wieder rausgekommen bin und diese ganze Kraft, Traurigkeit, Energie und Aggressivität in etwas Positives umwandeln konnte. Es hat mir die Augen geöffnet über dieses Fußballgeschäft, wie schnell es gehen kann." 


Zurückblickend sieht Boateng seinen Weggang aus Gelsenkirchen auch heute noch als den richtigen Schritt an. "Manchmal ist es vielleicht besser, sich zu trennen, weil man danach neue Wege gehen und sich weiterentwickeln kann.”



Für den FC Schalke 04 bestritt der gebürtige West-Berliner insgesamt 60 Pflichtspiele, in denen ihm sieben Tore und neun Vorlagen gelangen. Seit er bei Eintracht Frankfurt spielt, läuft es für den ehemaligen Nationalspieler Ghanas wieder. In der laufenden Saison kommt der Leistungsträger der SGE auf wettbewerbsübergreifend 32 Pflichtspiele, in denen ihm sechs Tore und eine Vorlage gelangen. Sein Vertrag am Main läuft noch bis Sommer 2020.