​Die Hängepartie um eine mögliche Vertragsverlängerung von ​Holger Badstuber beim VfB Stuttgart geht weiter. ​VfB-Manager Michael Reschke hatte sich unter der Woche zwar bereits mit seinem Innenverteidiger getroffen, die Gespräche führten aber erneut zu keinem klaren Ergebnis.


Der 29-Jährige war vor der Saison vom FC Bayern München ablösefrei an den Neckar gewechselt und unterschrieb bei den Schwaben für eine Saison. Zuletzt kokettierte der ehemalige Nationalspieler mit einem Wechsel zu einem internationalen Spitzenklub. Der VfB hingegen würde liebend gerne mit dem Routinier verlängern.


Im Verlauf der vergangenen Woche hatten sich der Verteidiger und Reschke zu Sondierungsgesprächen getroffen, dabei kam es jedoch zu keinem entscheidenden Fortschritt. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Hannover 96 am Samstag, gab der 60-jährige Sportvorstand gegenüber der Schwäbische eine Wasserstandsmeldung ab: "Holger ist ein guter Typ und wir hatten schon gute Gespräche, aber natürlich gibt es für ihn einen internationalen Markt. Es gibt aber auch Argumente für den VfB. Er will einfach noch ein bisschen Zeit und die kriegt er auch."

Wie die BILD nun erfahren haben will, wollen sich beide Parteien in den kommenden drei Tagen erneut treffen, um über die Zukunft des 29-Jährigen zu diskutieren. Dabei soll Badstuber sich noch nicht festgelegt haben, auch wenn die Tendenz weiterhin in Richtung eines Wechsels zu Lazio Rom oder dem FC Sevilla deuten soll. 


Als möglicher Nachfolger soll bei den Stuttgartern Marc-Oliver Kempf ganz hoch im Kurs stehen. Der 23-Jährige wird seinen nach der Saison auslaufenden Vertrag beim SC Freiburg definitiv nicht verlängern und würde ausgezeichnet in das Anforderungsprofil des Aufsteigers passen.