Rebbe-Zukunft unsicher: Schmadtke in Wolfsburg kein Thema – Rosen im Fokus

facebooktwitterreddit

​Die Seuchensaison des VfL Wolfsburg neigt sich dem Ende entgegen. Im Hintergrund sollten die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren laufen. Sollten. Noch ist nicht geklärt, wie die sportliche Führung in der neuen Spielzeit aufgestellt sein wird. Ein neuer Sportgeschäftsführer soll installiert werden.

Der VfL Wolfsburg befindet sich weiter auf Schlingerkurs. Das müde 0:0 gegen den FC Augsburg vom vergangenen Freitagabend, lässt die Niedersachsen weiter auf der Stelle treten. Drei Punkte beträgt gerade mal der Vorsprung auf den Relegationsplatz, den Mainz 05 belegt. Zur sportlichen Krise der Wolfsburg gesellt sich die unübersichtliche Situation im Führungsgremium.

Ob Olaf Rebbe sein Amt als Sportdirektor über den Sommer hinaus ausübt, steht in den Sternen. Zudem soll ein neuer Sportgeschäftsführer installiert werden. ​Hier gilt Horst Heldt von Hannover 96 weiterhin als heißer Kandidat, schreibt der kicker. Jörg Schmadtke, ehemaliger Manager des 1. FC Köln spielt hingegen keine Rolle.

Alexander Rosen leistet in Hoffenheim bemerkenswerte Arbeit

In den Fokus rückt aber offenbar ein anderer Kandidat, der ebenfalls bei einem Ligakonkurrenten der Wölfe unter Vertrag steht. Der kicker bringt Alexander Rosen von der TSG Hoffenheim ins Spiel. Eine Kontaktaufnahme habe es bisher aber nicht gegeben. Stefan Reuter (FC Augsburg) wird es wohl nicht werden.

Auch hier dürfte es sich als schwierig erweisen. Der 39-Jährige steht in Hoffenheim noch bis 2020 unter Vertrag und leistet im Gespann mit Trainer Julian Nagelsmann hervorragende Arbeit. Mäzen Dietmar Hopp wird deshalb keinesfalls gewillt sein, seinen Top-Manager abzugeben.