Die Trainerfrage hat der FC Bayern inzwischen geklärt. Doch den Münchner Machern stehen weitere Baustellen bevor. Zum Beispiel droht der Abgang von Juan Bernat, der über seine Statistenrolle nicht hinauskommt. Möglichen Ersatz scheint der deutsche Rekordmeister in Jonas Hector gefunden zu haben.


Nach im Sommer vier Jahren in Diensten des FC Bayern geht die Zeit von Juan Bernat wohl zu Ende. Der Spanier definiert sich nicht als Edelreservist und soll sich schon seit Längerem Gedanken über einen Wechsel machen. ​Atlético Madrid oder auch Galatasaray Istanbul galten zuletzt als mögliche Abnehmer.


Im Zuge eines drohenden Bernat-Weggangs begeben sich die Bayern auf die Suche nach qualitativ hochwertigem Ersatz – und beschäftigen sich laut kicker mit Nationalspieler Jonas Hector. Der etatmäßige linke Außenverteidiger, der auch auf der Sechserposition agieren kann, wird mit an Sicherheit angrenzender Wahrscheinlichkeit mit dem 1. FC Köln den Gang in die 2. Bundesliga antreten müssen.

FC Bayern Muenchen v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga

Juan Bernat verlässt die Bayern im Sommer wohl


„Jonas Hector ist mit Herz und Kopf beim 1.FC Köln und wird bis zum Schluss alles für die Mannschaft geben“, versicherte Kölns Geschäftsführer Armin Veh im Express. Hector ist an den Effzeh zwar noch bis 2021 gebunden, verfügt in seinem Arbeitsvertrag jedoch über eine Klausel, die ihm einen Wechsel zu einer fixierten Ablösesumme ermöglicht. Zwischen sieben und acht Millionen Euro soll die Summe betragen.


Außenverteidiger sind in Deutschland rar gesät, so dass Hector nicht nur bei den Bayern Begehrlichkeiten weckt. Auch Borussia Dortmund und dessen Revierrivale Schalke 04 wurde bereits Interesse nachgesagt. Bei den beiden Pott-Klubs stünden die Chancen, regelmäßig zum Einsatz zu kommen, höher als bei den Bayern.


Verbleib in Köln ebenfalls möglich


„Kontrovers“ werde die Personalie Hector an der Säbener Straße diskutiert, heißt es. Doch auch ein Verbleib in der Domstadt ist wohl nicht zur Gänze auszuschließen. Denn der gebürtig aus Saarbrücken stammende Linksfuß fühlt sich bei den Geißböcken und im Rheinland pudelwohl, wie er auch immer wieder selbst betont.