​Robert Lewandowski und der FC Bayern München: Viele Tore erzielte der Pole für den deutschen Rekordmeister. Derzeit steht Lewandowski bei 142 Toren in 182 Einsätzen. Immer wieder ist allerdings die Zukunft des Top-Stürmers ein Thema, ebenso wie der Berater-Wechsel, der neuen Schwung in die Gerüchteküche brachte. Die spanische Zeitung AS berichtet von einer Freigabe, die der Stürmer bei den Vereinsbossen im Sommer erwirken will.


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Trotz Rummenigges Statement: Ein Lewandowski-Wechsel bleibt Medienthema



Erst kürzlich hatte Karl-Heinz Rummenigge öffentlich kundgetan, dass er "zu 100 %" von einem Lewandowski-Verbleib ausgehe. Laut der spanischen Zeitung AS soll es sich hierbei allerdings mehr um Taktik, statt um eine realistische Darstellung der Ereignisse handeln. Es wird erwartet, dass der Angreifer der Bayern am Ende der aktuellen Saison um seine Freigabe bittet, um somit einen Transfer zu Real Madrid möglich zu machen. Madrid sei bekanntlich der "Klub seiner Träume", wie es der Vorstandsvorsitzende des amtierenden deutschen Meisters selbst ausgedrückt hatte.


Rummenigges Taktik sei es demnach, sich letzten Endes damit zu rechtfertigen, dass man Lewandowski "verkaufen musste", um somit die Werte des Vereins zu würdigen und zu respektieren, was der Pole mit seinem Wechsel trotz laufenden Vertrages nicht machen würde. Die Rollenverteilung in diesem Fall wäre klar: der Spieler wäre "der Böse", der den Verein verlässt. Damit dies aber schlussendlich möglich ist, soll die Frage nach einem Nachfolger bei den Bayern möglichst schnell geklärt werden. Die spanische Zeitung bringt Edinson Cavani, Álvaro Morata und Timo Werner ins Spiel. Während Cavani mit 31 Jahren eine routinierte Lösung darstellen würde, spräche der Verjüngungsprozess beim FCB für Morata oder Werner.

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Bald im selben Team? Cristiano Ronaldo und Robert Lewandowski.



Cristiano Ronaldo und Sergio Ramos sollen Lewandowski beim direkten Aufeinandertreffen der beiden Klubs bereits klar gemacht haben: "Wir wollen dich im Real-Trikot sehen!" Präsident Pérez soll indes Trainer Zidane überzeugt haben. Ob der neue und umstrittene Lewandowski-Berater Pini Zahavi diesen Wunsch tatsächlich schon möglich gemacht hat und ob sich die Bayern nicht nur nach einem neuen Trainer, sondern auch nach einem Stürmer umschauen müssen, muss bis zum Sommer abgewartet werden.