Aufgrund von familiären Gründen war Ishak Belfodil am vergangenen Donnerstag nach Paris gereist. Wie der SV Werder Bremen mitteilte, steckte der Stürmer dort jedoch im Schneechaos fest und verpasste somit nicht nur das Geheimtraining am Freitag, sondern auch ​​das wichtige Bundesliga-Spiel gegen​ den VfL Wolfsburg (3:1).​ Nun kommen plötzlich Gerüchte über einen möglichen Abschied noch in diesem Februar auf.


Erst im letzten Sommer wechselte Belfodil auf Leihbasis vom belgischen Top-Team Standard Lüttich an den Weserstrand. Nach Belgien soll der Stürmer planmäßig erst im kommenden Sommer zurückkehren, sofern die Werderaner die Kaufoption nicht ziehen. Jedoch konnte sich der algerische Nationalspieler bei den Grün-Weißen anfangs nicht durchsetzen. Unter Coach Florian Kohfeldt hat er sich jedoch trotz der eher mauen Quote von nur einem Tor in 17 Bundesliga-Spielen festgespielt.


Ausflug nach Paris durch Wetter verlängert 


​Nach seinem kurzzeitigen ​Ausflug nach Paris, der nach Vereinsangaben durch das Pariser Schneechaos ​verlängert wurde, kommen nun Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied des Angreifers auf. Wie die belgische Zeitung Le Soir berichtet, soll der chinesische Vizemeister Beijing Renhe in Lüttich angeklopft haben. Der Peking-Club möchte Belfodil ebenfalls ausleihen. In China können noch bis Ende des Monats Transfers getätigt werden. Mittlerweile ist der frühere französische Junioren-Nationalspieler wieder nach Bremen zurückgekehrt.

Standard Lüttich und Werder Bremen müssten sich im Falle eines Wechselwunsches zunächst einmal auf einen vorzeitigen Abbruch des Leihgeschäftes einigen. Dies dürfte jedoch von Seiten der Norddeutschen keine Option sein und die Belgier können nicht alleine über die Zukunft des Spielers entscheiden. Noch vor kurzer Zeit äußerte sich der 1,91 Meter große Angreifer über seine Zukunft: "Fragen zu meiner Zukunft stelle ich mir nur hinsichtlich des nächsten Spiels. Wir wollen den Klassenerhalt und haben noch einige Monate vor uns. Es ist nicht der richtige Moment, sich mit meiner persönlichen Situation auseinanderzusetzen", so Belfodil.