Seit der Amtsübernahme von Jupp Heynckes ist der Stern von James Rodríguez heller und heller. Noch bis 2019 ist der Kolumbianer von Real Madrid an den FC Bayern ausgeliehen. In der Münchner Führungsetage ist offenbar bereits die Entscheidung gefallen, wie es mit dem designierten WM-Teilnehmer weitergehen soll.


Zwei Tore und drei Vorlagen in den letzten fünf Bundesligaspielen sprechen eine deutliche Sprache. James Rodríguez nimmt beim FC Bayern nach einer anfänglichen Dürreperiode ​immer mehr Fahrt auf. Das wird freilich auch in der Manager-Riege aufgenommen – und zwar mit großer Freude. Der Fahrplan für die Zukunft scheint bereits ausgerechnet.


Laut Informationen der Sport Bild gilt es in der Vorstandsetage der Münchner bereits als beschlossen, dass die Kaufoption auf James gezogen wird, sollte dieser sein aktuelles Niveau halten. „Er kann es sogar noch besser“, kündigte Cheftrainer Jupp Heynckes vor Kurzem an. So könnte der Kolumbianer für die Bayern zum Schnäppchen werden.

FC Bayern Muenchen v FC Schalke 04 - Bundesliga

James Rodríguez (l.) kommt immer besser in Fahrt


Bis Sommer 2019 ist das Leihgeschäft vorerst ausgelegt, für das der deutsche Rekordmeister 13 Millionen Euro an Real Madrid überweisen muss. Für den Anschluss sicherten sich die Bayern eine Kaufoption über 42 Millionen Euro. Der vereinbarte Passus ist einseitig, so dass die Münchner entscheiden können, ob James weiterhin einer der bajuwarischen Hoffnungsträger bleibt oder zurück nach Madrid gehen muss.


Aus dem Bayern-Aufsichtsrat ist in diesem Zusammenhang offenbar mit wenig Widerstand zu rechnen. „Ich würde kein Veto einlegen, wenn es bei ihm darum ginge, die Kaufoption zu ziehen“, kommentiert Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber. Das Ziel ist klar formuliert. Da scheinen auch die jüngsten Gerüchte ​um eine James-Rückkehr zu den Königlichen nichts bewegen zu können.