Als Toni Kroos im Sommer 2014 vom FC Bayern zu Real Madrid wechselte, verlief der Transfer nicht ohne Nebengeräusche. Beim FC Bayern vermisste Kroos die Wertschätzung, die andere Superstars beim Rekordmeister auch in Form eines überdurchschnittlichen Gehalts genossen. In Spanien hingegen hat Kroos sein Glück nun gefunden. Und er hat noch Großes vor mit den Königlichen.


Kroos hat sich beim spanischen Hauptstadtklub schon längst zur absoluten Stammkraft gemausert. Mit dem Deutschen in seiner Paraderolle als spielgestaltendem, zentralen Mittelfeldmann gewann Real zuletzt zweimal in Serie die Champions League, holte zudem 2016/17 den Titel in der spanischen La Liga. Kroos ist inzwischen zur festen Institution im Starensemble Reals geworden.


Daher zeigt sich der gebürtige Greifswalder dem Klub auch weiterhin verbunden. Im Interview mit der vereinseigenen Homepage schwärmte Kroos von Real. „Es ist ohne Zweifel der größte Klub auf der Welt und wir haben in den letzten Jahren einiges erreicht“, gab der 28-Jährige zu Protokoll. Und er schob nach: „Ich könnte noch einige Zeit hier bleiben.“

Nach der Karriere wird Kroos hingegen aller Voraussicht nach Spanien den Rücken kehren und nach Deutschland zurückkehren. „Es ist mein Geburtsland und manchmal kann auch Schnee richtig schön sein“, stellte der ehemalige Bayern-Profi unmissverständlich klar.


Für diese Saison erhofft sich Kroos nach der enttäuschenden Spielzeit auf Ligaebene zumindest weitere Erfolgserlebnisse in der Champions League. „Natürlich wird es schwierig, aber letzte Saison war es auch schwer, als wir gegen Bayern, Atletico und Juventus im Finale ran mussten“, macht Kroos vor dem Duell mit Paris St. Germain deutlich. Und weiter: „Wir haben die besten Mannschaften gefordert und es geschafft, den Titel von 2016 zu verteidigen."