Die Laune beim Hauptstadtklub könnte derzeit schlechter sein. Nach dem überraschenden, aber verdienten ​2:0-Sieg bei Bayer Leverkusen hat sich die Dardai-Elf aus dem drohenden Abstiegskampf verabschiedet und zudem den ersten Dreier des Jahres eingefahren. Vor dem Spiel gegen den kriselnden FSV Mainz 05 gibt es zudem an der Verletztenfront neue Infos.


Diese betreffen die zuletzt angeschlagenen Jordan Torunarigha und Karim Rekik. Beide konnten am heutigen Dienstag eine individuelle Einheit auf dem Nebenplatz des Berliner Trainingsgeländes absolvieren und könnten somit zeitnah ins Mannschaftstraining der Hertha zurückkehren. Torunarigha klagte nach dem Spiel in Leverkusen über Beckenprobleme, wegen denen er bereits nach 54 Minuten den Rasen verlassen musste. In der Bild sagte Dardai zuletzt, dass eine Rückkehr Torunarighas nicht absehbar sei. „So ein Pferdekuss ist schmerzhaft und kann wandern. Wir müssen jetzt abwarten.“

Rekik fehlt den Berlinern bereits seit Mitte Dezember. Erst setzte ihn eine Schienbeinprellung außer Gefecht, dann eine Muskelverletzung. Bis dahin war der Niederlänger unangefochtener Stammspieler in der Innenverteidigung der „alten Dame“. Für die Berliner wäre die Rückkehr zumindest von einem der beiden Innenverteidiger gegen Mainz durchaus wichtig. Neben dem vermutlich startenden Duo Fabian Lustenberger und Niklas Stark stünde sonst kein Ersatzmann mehr bereit.

Gelingt auch ein Sieg gegen die gebeutelten 05er, wäre sogar ein Angriff auf die Europapokalplätze wieder möglich. Angesichts von vier Punkten Rückstand auf Rang sechs ein durchaus realistisches Szenario.