​Der Ausrüstervertrag zwischen dem VfB Stuttgart und dem Sportartikelhersteller Puma läuft im Jahr 2019 aus. Ob die Zusammenarbeit darüberhinaus fortgesetzt wird, ist noch nicht entschieden. Konkurrent Jako hat seinen Hut in den Ring geworfen und sich als Nachfolger ins Gespräch gebracht.


Nach anfänglichen Anlaufproblemen haben sich die Anhänger der Stuttgarter mittlerweile mit dem aktuellen Trikotsponsor gut arrangiert und die Absatzzahlen sprachen zuletzt Bände. Noch im Oktober hatte der Verein verkündet, dass im Laufe der Saison bereits über 40.000 Trikots verkauft werden konnten. 

Auch das in Kooperation mit dem Stuttgarter Kreativnetzwerk entstandene Stadttrikot erwies sich als ein echter Kassenschlager und begeisterte die wenigen Glücklichen, die eines der begehrten Sondertikots ergattern konnten, durch ein zeitgemäßes Design. Aussagen über eine Fortführung der Zusammenarbeit blieben aus der Firmenzentrale aus Herzogenaurach bislang jedoch aus.


Mit Jako hat sich nun ein Wettbewerber aus der Region ins Spiel gebracht. Das Unternehmen hat seinen Sitz im baden-württembergischen Hohenlohe. Vorstandschef Rudi Sprüngel hat laut der Stuttgarter Zeitung kürzlich verkündet, dass der Sportartikelhersteller in Zukunft "verstärkt in unserer Heimatregion investieren" wolle. In diesem Zusammenhang sei der "VfB ein absolut interessanter Kandidat."

Nach Ansicht des Firmengründers sei der VfB das "sportliche Aushängeschild der Region und als größter Sportverein fest in Baden-Württemberg verankert." Trotz der Lobeshymnen auf ihren Verein erntet der Vorstoß von Jako bei den VfB-Fans jedoch noch nicht viele positive Reaktionen. Für den Verein ist der weitere Bewerber aber mit Sicherheit willkommen, denn Konkurrenz belebt schließlich das Geschäft.