Round up | Liga Zwei: Die Gewinner und Verlierer der Saison

Die 2. Bundesliga hatte in dieser Saison bereits einige Überraschungen zu bieten - sowohl positiv als auch negativ. Wir wagen nach 22 Spieltagen einen kleinen Überblick und präsentieren Euch die Gesichter der Saison sowie die größten Enttäuschungen.

1. Mikael Ishak ballert sich in die Herzen der Club-Fans

Der 1. FC Nürnberg ist aktuell auf einem guten Weg in Richtung Aufstieg. Ein Garant für den Erfolg der Franken ist der schwedische Angreifer Mikael Ishak. Der 24-Jährige konnte in der laufenden Saison bereits zwölf Treffer für den 'Club' erzielen.

2. Union Berlin bleibt hinter den Erwartungen zurück

Vor der Saison hatten die Berliner noch den Aufstieg als klare Zielsetzung ausgegeben. Anfang Dezember trennten sich die 'Eisernen' überraschend von ihrem Cheftrainer Jens Keller. Unter dem Nachfolger Andre Hofschneider konnte das Team jedoch noch nicht überzeugen und liegt fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz.

3. Sebastian Polter macht auf sich aufmerksam

Die meisten Spieler von Union Berlin bleiben in dieser Saison deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Nicht so jedoch Mittelstürmer Sebastian Polter. Der 26-Jährige kam bei den Berlinern in jedem Ligaspiel zum Einsatz und konnte bereits zwölf Treffer und vier Torvorlagen beisteuern.

4. Damstadt verkauft sich deutlich unter Wert

Bei einem Blick in den Kader des SV Darmstadt 98 könnte man meinen, dass das Team von Trainer Dirk Schuster nichts mit dem Abstieg zu tun haben dürfte. Die Mannschaft bringt jedoch nur äußerst selten ihre PS auch auf den Rasen und so stehen die Darmstädter aktuell auf einem Abstiegsplatz.

5. Holstein Kiel auf dem Durchmarsch

Vor der Saison galt beim Aufsteiger Holstein Kiel bereits der Klassenerhalt als ein großer Erfolg. In der Hinrunde spielten sich die 'Störche' jedoch in einen richtigen Rausch und holten sensationell die Herbstmeisterschaft. In der Rückrunde ließ das Team von Trainer Markus Anfang etwas nach, liegt aber immer noch auf dem Relegationsplatz.

6. Bochum versinkt im Chaos

Der VfL Bochum hat zuletzt sehr stürmische Zeiten hinter sich. Am vergangenen Mittwoch trennten sich die Bochumer von  Cheftrainer Jens Rasiejewski sowie von Sportvorstand Christian Hochstätter. Der neue Hoffnungsträger für den VfL ist Robin Dutt, der heute als neuer Trainer vorgestellt wurde.

7. Heidenheims Leitwolf Marc Schnatterer

Der 1. FC Heidenheim spielt eine eher durchwachsene Saison. Aus dem Kollektiv von Trainer Frank Schmidt ragt jedoch auch in dieser Saison Kapitän Marc Schnatterer heraus. Der 32-Jährige konnte in der Liga bereits sensationelle elf Treffer vorbereiten und schoss obendrein sieben eigene Tore.

8. Aziz Bouhaddouz - Torgefahr sieht anders aus

In Sachen Effektivität muss sich Aziz Bouhaddouz von Heidenheims Marc Schnatterer gleich mehrere Scheiben abschneiden. Der Marokkaner sorgt bei seinen Gegner keineswegs für Angst und Schrecken. In 15 Einsätzen steht für den 30-jährigen Angreifer nur eine kümmerliche Torbeteiligung zu Buche. Sein kicker-Notenschnitt ist eine desaströse 4,5.

9. Die Zebras rollen das Feld von hinten auf

Der MSV Duisburg ist in der zweiten Liga derzeit die Mannschaft der Stunde. In den letzten 13 Spielen kassierten die 'Zebras' nur eine einzige Niederlage und gingen sieben Mal als Gewinner vom Rasen. Durch die eindrucksvolle Serie schnuppern die Duisburger mittlerweile am Relegationsplatz.

10. Kaiserslautern auf dem Weg in die dritte Liga

Die glorreichen Zeiten des 1. FC Kaiserlautern liegen schon lange zurück. Auch in dieser Saison sind die Leistungen der 'roten Teufel' ein echtes Trauerspiel. Vor kurzem wurde der neue Trainer Michael Frontzeck vorgestellt. Ob unter dem 53-Jährigen die Trendwende gelingt, ist jedoch ziemlich unwahrscheinlich.

11. Auch Aufsteiger Jahn Regensburg überzeugt

Neben Holstein Kiel und dem MSV Duisburg spielt auch der dritte Aufsteiger eine sehr überzeugende Saison. Die Regensburger liegen derzeit auf einem sehr starken siebten Tabellenplatz und das, obwohl das Team von Trainer Achim Beierlorzer den geringsten Etat zur Verfügung hat.

12. Julian Green

Julian Green wurde einst beim großen FC Bayern München als Talent gehandelt. Mittlerweile ist der 22-Jährige nach einem missglückten Gastspiel beim VfB Stuttgart auch bei Greuther Fürth nicht mehr als ein Mitläufer. In 13 Einsätzen für die Fürther konnte der US-Boy lediglich einen Treffer bejubeln.

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