Neben Neuzugang Federico Palacios avancierte beim 4:1 gegen Erzgebirge Aue vor allen Dingen Kevin Möhwald zum Matchwinner. Ungeklärt ist nach wie vor seine weitere vertragliche Situation beim 1. FC Nürnberg. Der Mittelfeldspieler kündigt für demnächst eine Entscheidung an – mit klarer Tendenz.


Den fünften Sieg im achten ungeschlagenen Spiel in Folge bescherte am vergangenen Spieltag vor allem Kevin Möhwald. Der Thüringer erzielte gegen Aue zwei sehenswerte Tore. Beim ersten hämmerte (der Schuss soll 122 km/h schnell gewesen sein) aus rund 16 Metern unhaltbar ein, im Anschluss folgte das zwischenzeitliche 2:0 mittels gefühlvollem Heber.


Es waren seine Saisontore fünf und sechs: für einen Mittelfeldspieler eine durchaus beachtliche Quote. Mit der Leistung gegen Aue untermauerte Möhwald ​seine Wichtigkeit für die Nürnberger. Das Toreschießen mache ihm Spaß, stellt er laut dem kicker fest. Weniger Freude bereitet ihm jedoch seine vertragliche Situation am Valznerweiher.

Fortuna Duesseldorf v 1. FC Nuernberg - Second Bundesliga

Kevin Möhwald (r.) wird den Club im Sommer wohl verlassen


Im Hinblick auf seinem am 30. Juni 2018 auslaufenden Vertrag will Möhwald demnächst das letzte Wort sprechen. Der 24-Jährige bezeichnet seine Situation selbst als „kompliziert, ich muss mich demnächst entscheiden“. Dass der Club ihm eine Deadline gesetzt habe, bestätigt Sportchef Andreas Bornemann nicht: „Wir sehen dafür keine Notwendigkeit. Unsere Pläne laufen seit Längerem parallel.“


Mit einem wohl klaren Ende: Genau wie bei Linksverteidiger Tim Leibold, dessen Vertrag ebenfalls endet, zeichnet sich auch bei Möhwald ein Abgang im kommenden Sommer ab. Bei beiden sind die Verhandlungen bisher auf keine neue Stufe gehievt worden. Die Zeichen „stehen gemäß der Gepflogenheiten in dieser Branche klar auf Abschied“, schreibt der kicker. Es wäre „ungewöhnlich“, sollte Möhwald demnächst verlängern.