Wer im kommenden Sommer auf dem Trainerstuhl des FC Bayern Platz nehmen wird, ist keinesfalls beschlossene Sache. Jupp Heynckes hatte bereits mehrfach angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. An der Säbener Straße gibt es in Sachen Trainerfindung aber nach wie vor eine klare Tendenz.


Nicht die Bayern selbst, sondern ein Konkurrent hatte in der Trainerfrage unlängst viel Staub aufgewirbelt. ​Die Nebelkerze kam von Fredi Bobic, seines Zeichens Sportmanager von Eintracht Frankfurt. Dieser behauptete gegenüber dem TV-Sender Eurosport, den Nachfolger von Jupp Heynckes zu kennen.


„Ich habe schon gehört, wer Bayern-Trainer wird. Ich werde es aber nicht sagen“, sagte Bobic und führte aus: „Wir sind alle gut vernetzt und wissen natürlich auch das eine oder andere.“ Bayern-Vereinspräsident Uli Hoeneß ​​konterte die Aussagen des Frankfurter Managers bei Sport1: „Da wissen die Herren mehr als wir.“ Die Gerüchte seien kein Anzeichen dafür, dass sich etwas bewege.

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Jupp Heynckes ist nach wie vor der Favorit bei den Bayern


Hoeneß‘ Aussage ist klar definiert. Es verwundert auch niemanden, da weiterhin Heynckes in den Überlegungen der bayrischen Manager die Hauptrolle einnimmt. Laut kicker setzt man beim deutschen Rekordmeister „voll“ auf die Personalie Heynckes und will sich bis Ende Februar Zeit geben. Bis dato wolle man keine Alternativen konkret angehen.


„Wir haben aktuell den besten Mann an der Seitenlinie“, sagte Thomas Müller unlängst. „Wenn man die Ansprachen hört, mit denen er trotz unserer Situation in diesem Alter Feuer versprüht, dann muss ich sagen: Hut ab.“ Rund um die Säbener Straße werden unter anderem Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim), Thomas Tuchel (vereinslos), Niko Kovac (Eintracht Frankfurt) und Jürgen Klopp (FC Liverpool) als Nachfolger gehandelt.