​Der KFC Uerdingen setzt auf dem Transfermarkt ein dickes Ausrufezeichen. Die Krefelder, die in der Regionalliga West Herbstmeister wurden und hinter Vikoria Köln punktgleich auf Platz zwei in der Tabelle überwintern, sind die Minimalisten der Liga. Trotz prominenter Spieler wie Christian Müller und Marcel Reichwein stellt das Team von Michael Wiesinger einer der schlechtesten Offensiven der Liga dar. Ein ehemaliger U21-Nationalspieler soll nun Abhilfe schaffen...

​​Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf, Mainz 05, 1860 München, und Melbourne Victory - so hießen die Stationen von Maximilian Beister. Den Krefeldern ist ein wahrer Coup mit dem 27-Jährigen gelungen. Der gebürtige Göttinger unterschreibt beim Klub von der Grotenburg für zweieinhalb Jahre und erhält die Rückennummer 9. "Ich freue mich riesig auf die Aufgabe beim KFC Uerdingen und möchte den Verein weiter voranbringen“, wird Beister in einer offiziellen Mitteilung auf der Vereinsseite zitiert.


Eigentlich wollte der ambitionierte Regionalligist nicht mehr auf dem Transfermarkt zuschlagen: "Wir haben beschlossen im Winter nur einen Transfer zu vollziehen, wenn eine Personalie absolut zu uns passt und uns verstärkt. Diese haben wir mit Maximilian gefunden. Er wird uns menschlich sowie spielerisch bereichern. Wir freuen uns, dass er bei uns ist“, sagte KFC-Präsident Mikhail Ponomarev.


Für Beister endet eine halbjährige Zeit der Vereinslosigkeit. Der ehemalige Juniorennationalspieler kann 47 Bundesliga-Einsätze vorweisen, indem ihm acht Tore und sieben Asstists gelangen. Zudem wurde Beister 67-mal in der 2. Liga eingesetzt, wo er 18 Tore erzielte und 19 Tore vorbereitete.