Der Wechsel von Leon Goretzka zum ​FC Bayern gilt schon seit Längerem als fix. Bisher fehlen nur noch die offiziellen Mitteilungen der Münchner und von Schalke 04. Die königsblauen Macher um Sportvorstand Christian Heidel legten zum Ende noch mal alles in die Waagschale, um den Nationalspieler doch noch von einem Verbleib zu überzeugen.


​Schalke 04 plante mit Leon Goretzka als neues Aushängeschild. Den deutschen Nationalspieler wollten die Knappen nicht nur zum Topverdiener, sondern auch zum Mannschaftsführer befördern. Vergebens: Der gebürtige Bochumer entschied sich für einen ​​Wechsel zum FC Bayern.


Schalkes Manager Christian Heidel & Co. versuchten jedoch alles, um Goretzka zu halten. Im Sommer bot Königsblau seinem Mittelfeldass laut Sport Bild einen neuen Vierjahresvertrag bis 2021 an. Je nach Erfolg hätte er acht bis zehn Millionen Euro verdienen können.

FC Schalke 04 v Hamburger SV - Bundesliga

Leon Goretzka wechselt im Sommer zu den Bayern


Hätte Goretzka die Offerte beispielsweise im Dezember angenommen, heißt es, hätte er die Gehaltserhöhung rückwirkend zum 1. Juli 2017 erhalten. Klartext: Er hätte die komplette laufende Saison bereits acht statt drei Millionen Euro verdient. Darüber hinaus bot ihm der Bundesligazweite eine Ausstiegsklausel an.


Diese soll im Sommer 2018 50 Millionen Euro betragen haben. Die Summe, für die Goretzka hätte fix zu einem anderen Klub wechseln können, hätte sich jedes Jahr reduziert, so dass ein Jahr vor Vertragsende noch 20 Millionen übriggeblieben wären. Alles vergebens, da sich der 22-Jährige für einen Wechsel nach München entschied.