In der abgelaufenen Hinrunde war Eduard Löwen beim ​1. FC Nürnberg der Senkrechtstarter schlechthin. Der Allrounder, der auf dem Rasen nahezu jede Position (egal ob defensiv oder offensiv) ausführen kann, gefällt am Rande des Winter-Trainingslager mit einer Kampfansage an die Konkurrenz.


In den letzten Spielen vor der Winterpause erhielt Eduard Löwen eine kleine Verschnaufpause – er wirkte nicht mehr so frisch wie in den Wochen und Monaten zuvor. Doch eines lässt sich festhalten: Der 20-Jährige, der in der vorigen Saison noch für die Regionalliga-Mannschaft des 1. FC Nürnberg spielte, hat ordentlich Selbstvertrauen.


„Wir haben so viel Selbstvertrauen und sind individuell so stark. Ich denke schon, dass die Liga Angst vor uns haben muss“, sagt Löwen im Gespräch mit der Bild. Nach 18 Spielen belegt der Club in der Tabelle den Aufstiegs-Relegationsplatz – und hat lediglich einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf.

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FCN-Coach Michael Köllner sagt, dass sich Löwen während seiner Auszeit in den letzten Wochen wie „ein trotziges Kind“ verhielt. Im Anschluss scheute sich der Deutsch-Russe nicht davor, leicht gegen seinen Förderer zu spitzeln. Inzwischen sind aber alle Unklarheiten beiseite geräumt. Noch vor Weihnachten stand ein klärendes Gespräch an.


„Ich habe mich beim Trainer entschuldigt“, sagt Löwen. „Als Spieler willst du eben manches nicht wahrhaben und meinst immer auf dem Platz stehen zu müssen.“ Köllner habe dem polyvalenten Feldspieler alles erklärt und „im Nachhinein muss ich ihm auch Recht geben“, zeigt sich Löwen einsichtig. Grund für die Denkpause: Köllner betonte, dass Löwen „überhaupt keine Spielfreude und Unbekümmertheit“ mehr ausstrahlte.