Mathematische Prophezeiung: So endet die Bundesliga-Tabelle am 34. Spieltag

US-Mathematiker wollen ausgerechnet haben, wie die Bundesligatabelle nach 34 Spieltagen aussehen wird. Auf der Plattform fivethirtyeight wird die errechnete Endtabelle samt Punktzahl präsentiert. Die Online-Seite errechnet Rankings und gibt Prognosen für insgesamt 26 Ligen weltweit. Für die Bundesliga sind wenige Überraschungen vorhergesagt. Hier ist das errechnete Tableau: 

18. 1. FC Köln

Das Tabellenschlusslicht bleibt nach der Rechnung der US-Mathematiker weit abgeschlagen im Keller und steigt mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent ab. Immerhin werden die Kölner der Prognose nach 17 Punkte in der Rückrunde holen. 23 Zähler insgesamt reichen aber bei Weitem nicht für den Klassenerhalt.

17. Hamburger SV

Beim 'Bundesliga-Dino' könnte am Ende der Saison erstmals die Uhr stehen bleiben. Im Ranking landet der HSV nämlich auf einem direkten Abstiegsplatz. Mit 19 Punkten in der Rückrunde und 34 insgesamt hat Hamburg keine Chance, sich erneut über die Relegation zu retten.

16. VfB Stuttgart

Bundesliga-Rückkehrer VfB Stuttgart rutscht in der Rückserie zwei Plätze ab und muss demnach in der Relegation um den Klassenerhalt bangen. Ebenfalls 19 Punkte in den zweiten 17 Partien reichen nicht für die direkte Rettung aus. Mario Gomez wird sicherlich etwas gegen seine zweite Relegation in Folge haben.

15. Werder Bremen

Werder Bremen rettet sich den Berechnungen zufolge dagegen erneut. 21 Punkte in der Rückrunde reichen dem Team von Trainer Florian Kohfeldt für die Punktlandung über der Abstiegszone. Das bessere Torverhältnis der Hanseaten gibt demnach den Ausschlag gegenüber dem VfB Stuttgart. 

14. 1. FSV Mainz 05

Sandro Schwarz und sein Team bleiben der Bundesliga erhalten - glaubt man den Prognosen von fivethirtyeight. 20 Zähler im zweiten Halbjahr und 37 insgesamt reichen für Platz 14 und sichert den Rheinhessen den Verbleib im Oberhaus. 

13. SC Freiburg

Der Sportclub holt noch einmal 19 Punkte und schafft mit 38 Zählern insgesamt souverän den Klassenerhalt auf Platz 13. Und das trotz der zweitschlechtesten Tordifferenz der Liga mit minus 22. Fast acht errechnete Siege und elf Remis reichen dem Team von Trainer Christian Streich. 

12. VfL Wolfsburg

Nach der Katastrophen-Saison im letzten Jahr mit der Rettung in der Relegation landet der VfL Wolfsburg den Berechnungen nach auf Rang zwölf. Zwei Zähler mehr als in der Hinrunde und 41 Punkte insgesamt bringen die 'Wölfe' nicht entscheidend nach vorne. Für die Ansprüche in der 'Autostadt' wohl etwas zu wenig.

11. Hannover 96

Der niedersächsische Rivale aus Hannover holt zwar in der Rückserie zwei Punkte weniger als der VfL, bleibt in der Endabrechnung aber mit 43 Punkten insgesamt einen Rang vor Wolfsburg auf Platz elf. Ein starkes Ergebnis für den Bundesliga-Rückkehrer. 

10. Hertha BSC

Nach der Europa-League-Qualifikation in der vergangenen Saison landet die 'Alte Dame' in dieser Spielzeit laut den US-Mathematikern nur auf Platz zehn. Für das junge Team von Hertha-Trainer Pal Dardai ist das aber wohl kein Beinbruch. Die Hertha stabilisiert sich damit eher im Mittelfeld der Bundesliga.

9. FC Augsburg

Für viele gehörte der FC Augsburg vor der Spielzeit zu den Abstiegskandidaten. 24 Punkte nach der Hinrunde und 23 vorhergesagte Zähler im zweiten Teil der Saison bedeuten allerdings einen starken und sorgenfreien Platz neun für das Team von Trainer Manuel Baum.

8. Eintracht Frankfurt

Über die Liga können sich die Hessen erneut nicht ihre Europapokal-Träume verwirklichen und bleiben auch nach der Rückrunde auf dem achten Platz. Der muss allerdings als voller Erfolg gewertet werden und über den DFB-Pokal ist die Europa League weiter möglich. Der Vorjahresfinalist steht wieder im Viertelfinale.

7. 1899 Hoffenheim

Im Kraichgau wäre man über Platz sieben am Ende sicherlich enttäuscht, nachdem es im Vorjahr zu Rang vier und der Champions-League-Qualifikation gereicht hatte. In der Hinrunde spielte das Team von Trainer-Youngster Julian Nagelsmann sehr inkonstant und bleibt den Berechnungen nach im Endtableau deshalb auch auf Rang sieben.

6. Borussia Mönchengladbach

Rang sechs in der Tabelle würde für die 'Fohlen' bedeuten: Minimalziel erreicht. Die Rückkehr in den europäischen Wettbewerb war die Vorgabe zu Beginn der Saison. Schwankende Leistungen und viele Gegentreffer könnten eine bessere Platzierung verhindern. Immerhin besteht dennoch eine 28-prozentige Chance auf die Champions-League-Quali.

5. RB Leipzig

Für den Vizemeister reicht es demnach in dieser Saison nur zu Platz fünf und die Europa League. Dort darf sich RB nach Platz drei bei der Premiere in der 'Königsklasse' schon in der Rückrunde messen. 25 Punkte im zweiten Halbjahr sind den Berechnungen zufolge zu wenig für die Champions League.

4. FC Schalke 04

Vor der Saison hätte wohl jeder auf Schalke Rang vier sofort unterschrieben. Allen voran Manager Christian Heidel, der mit dem neuen Coach Domenico Tedesco ein gewisses Risiko eingegangen war. Nach Platz zwei in der Vorrunde - vor dem BVB - wäre der vierte Rang immer noch ein großer Erfolg und würde die Champions-League-Quali bedeuten. Mit der Ausgangslage nach 17 Spielen ist aber sogar ein Platz vor dem Ruhrpottrivalen drin.

3. Bayer Leverkusen

Nach drei Niederlagen an den ersten fünf Spieltagen hat Bayer Leverkusen bis zur Winterpause kein Spiel mehr verloren. Das Team von Neu-Trainer Heiko Herrlich hat sich nach einer schwachen Vorsaison wieder gefangen und schickt sich an, in die Champions League zurückzukehren. Weitere 28 Punkte und damit am Ende 56 Zähler werden vorausgesagt.

2. Borussia Dortmund

Dem BVB gelingt unter Peter Stöger in der Rückrunde der Sprung auf den zweiten Platz und holt ordentliche 32 Punkte. Mit 60 Zählern insgesamt stehen die Champions-League-Aussichten damit zwar bei 78 Prozent, der Titel ist mit unter einem Prozent Wahrscheinlichkeit aber nicht mehr in Reichweite.

1. Bayern München

Bei derzeit elf Punkten Vorsprung zweifelt eigentlich niemand mehr am erneuten Titelgewinn der Bayern. Auch die Berechnungen ergeben eine 98-Prozent-Chance für die sechste deutsche Meisterschaft in Serie. Mit Jupp Heynckes ist in München wieder der Erfolg eingekehrt. 


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