​Durch den drohenden Abstieg muss sich der 1. FC Köln wohl auf einen massiven Exodus vorbereiten. Viele Spieler werden trotz der desolaten Lage der Mannschaft weiterhin für ihre individuelle Qualität geschätzt und deshalb höchstwahrscheinlich mit dem Verein nicht in die 2. Bundesliga gehen. Die Verantwortlichen machen sich in Anbetracht dieser Lage Gedanken, wie man das Maximum herausholen kann. Dies betrifft auch Timo Horn.


Der Stammkeeper der 'Geißböcke' wird seit Jahren mit diversen Top-Klubs in Verbindung gebracht und wird wohl kaum in der 2. Bundesliga bei seinem Heimatverein bleiben. Horn hat sich auch bei seiner letztjährigen Verlängerung bis 2022 auf einen Abgang vorbereitet, indem er sich eine Ausstiegsklausel zugesichert hat, die ab dem Sommer 2018 greift. 

Laut diversen Medienberichten winken dem 1. FC Köln bei der Aktivierung dieser Klausel zwischen 15 und 20 Millionen Euro. Doch theoretisch könnte man im kommenden Transferfenster eine noch höhere Summe erzielen.


Und laut eines KSTA-Berichts erwägt der Tabellenletzte tatsächlich einen Verkauf im Winter. Demnach werden die Kaderplaner beim Eintreffen eines deutlich höheren Angebots für Horn wohl Gesprächsbereitschaft signalisieren. 


Köln könnte den vakanten Posten intern mit Thomas Kessler gut ausfüllen und mit dem Geld den Wiederaufstieg planen. Es ist jedoch eher unwahrscheinlich, dass ein Verein mitten in der Saison so viel Geld für einen 24-jährigen Torhüter mit Stammplatz-Ambitionen ausgeben wird. 


Borussia Dortmund wurde zwar mehrmals mit Horn in Verbindung gebracht, doch nach der kürzlichen Verlängerung mit Bürki scheint es bei den Schwarz-Gelben keine Diskussion mehr über diese Thematik zu geben. Es spricht deshalb weiterhin alles für einen Sommer-Abgang.