​Timo Baumgartl entwickelte sich in den letzten Jahren von einem großen Talent zu einem gestandenen Bundesliga-Profi. Der Abwehrspieler hat auch für die Zukunft ambitionierte Pläne und will sich gemeinsam mit dem VfB stetig weiterentwickeln.


Das Eigengewächs der Schwaben ist eine Symbolfigur für die junge Mannschaft und verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag in Stuttgart bis zum Sommer 2022. Dabei verzichtete der achtfache deutsche U21-Nationalspieler auf eine Ausstiegsklausel.


In einem Gespräch mit der BILD legte der 21-Jährige die Gründe für seine Entscheidung offen: "Der Plan, wie sich der Ver­ein in den kom­men­den Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckeln will. Seit dem Ab­stieg ist hier viel vor­wärts ge­gan­gen – sport­lich, auch in Sa­chen In­fra­struk­tur. Ich habe das Ge­fühl, dass hier noch sehr viel mög­lich ist."

Für die Zukunft hat sich der ehrgeizige 1,90-Meter-Hüne auch international klare Ziele gesetzt: "2019 will ich auf jeden Fall zur U21-EM. Auch dafür ar­bei­te ich jeden Tag." 


Das Hauptaugenmerk legt der Defensivakteur jedoch auf seine Entwicklung im Verein. "Erst­mal will ich mit dem VfB die Klas­se hal­ten. Als Auf­stei­ger soll­te man auch etwas de­mü­tig sein, finde ich. Aber lang­fris­tig ist es na­tür­lich auch mein Ziel, in­ter­na­tio­nal zu spie­len. Soll­te das mit dem VfB klap­pen, wäre es ein Traum!"

Neben dem Klassenerhalt hofft der Youngster auch im DFB-Pokal weit zu kommen. "Der Pokal ist ein gei­ler Wett­be­werb mit vie­len Flut­licht-Spie­len. Wir neh­men mit, was geht." In knapp zwei Wochen treffen die Schwaben in der dritten Runde auswärts auf den 1. FSV Mainz 05. 


Trotz seines jugendlichen Alters verfügt der Stammspieler bereits über mehr Erfahrung als viele seiner Mitspieler. Dadurch sieht er sich selbst auch in einer Bringschuld seinen Kollegen gegenüber "Ich fühle mich schon noch jung, aber wir haben auch ei­ni­ge Jün­ge­re im Team. Denen will ich jetzt ge­nau­so Tipps geben wie es da­mals zum Bei­spiel An­to­nio Rü­di­ger bei mir ge­macht hat."