Leon Goretzka droht die restliche Hinrunde zu verpassen. Der Mittelfeldspieler klagt über immer wiederkehrende und aufflammende Schmerzen im Unterschenkel. Neben Goretzka schlägt sich auch Alessandro Schöpf mit einer Verletzung herum und verpasst das Spiel in Mönchengladbach.


Der letzte Auswärtssieg für den FC Schalke 04 am Niederrhein ist inzwischen über vier Jahre her, seither gab es zwar viele spannende Duelle gegen die Gladbacher Borussia, doch meist blieben die Punkte in den jeweiligen Heimstadien. Und auch für Samstag stehen die Zeichen nicht besonders aussichtsreich für die 'Knappen', Punkte aus dem BORUSSIA-Park zu entführen.


Alte Verletzung wieder aufgebrochen


Denn inzwischen ist klar, dass Leon Goretzka nicht mit von der Partie sein wird. Eine knöcherne Stressreaktion im Unterschenkel macht einen Einsatz am Samstagabend im Topspiel gegen die 'Fohlen' unmöglich. Mit der Blessur schlägt sich der 22-Jährige jedoch schon seit geraumer Zeit herum. So verpasste er bereits drei Spiele wegen der Verletzung, im Revierderby kehrte er dann wieder auf den Platz zurück.

Von den Ärzten gab es diesbezüglich grünes Licht, wie es von den Verantwortlichen heißt, und auch, dass nach der hohen Belastung noch mal Beschwerden auftreten, sei nicht ungewöhnlich. Daher wurde er in den vergangenen Spielen auch weiterhin nur von der Bank gebracht, inzwischen scheinen die Beschwerden aber wieder dermaßen schmerzhaft zu sein, dass ein weiterer Ausfall unumgänglich ist.


Goretzka bekommt Zeit


„Ob Leon innerhalb der nächsten 14 Tage noch mal einsatzfähig ist, wissen wir derzeit nicht“, wird Sportdirektor Axel Schuster im kicker zitiert. „Wir geben ihm die Zeit, damit es komplett abheilt. Diese Zeit nutzen wir für weitere Tests.“

Neben Goretzka wird auch Alessandro Schöpf für die Partie am Niederrhein nicht zur Verfügung stehen. Der Österreicher klagt über eine Kapselverletzung im linken Knie und wird daher ebenfalls nicht auflaufen. Damit gesellt er sich zu Nabil Bentaleb (Schambeinentzündung) und Pablo Insua, der nach seiner Herzbeutelentzündung ebenfalls wieder auf dem Weg der Besserung ist.