Lothar Matthäus, sogenannter Sky-Experte, hat in seiner Kolumne dafür geworben, dass sich der FC Bayern um Christian Pulisic als einer der Nachfolger der alternden bayrischen Flügelzange bemüht. Wenig überraschend, dass der Weltmeister von 1990 damit den Zorn von Michael Zorc auf sich zog.


Lothar Matthäus war einmal ein großer Fußballer. Wer sich heute aber die Sendungen beim Bezahlsender Sky anschaut, wo der einstige Maestro als Experte auftritt, hat nicht selten damit zu kämpfen, seinen Arbeitskollegen am nächsten Tag die Schwellungen im Gesicht aufgrund der vielen Schläge gegen die eigene Stirn zu erklären.


In seinem neuesten Beitrag in seiner Kolumne hat der 56-Jährige nun den Ärger von BVB-Manager Michael Zorc auf sich gezogen. Denn dort hatte Matthäus dem FC Bayern unter anderem Christian Pulisic als möglichen Ersatz für den wohl bald scheidenden Franck Ribery empfohlen. Der junge US-Amerikaner sei ein Spieler, den er sich „sehr gut beim Rekordmeister vorstellen könnte. Jung, auf beiden Flügeln einsetzbar, wirtschaftlich machbar. Ein tolles Gesamtpaket“.

Im Reviersport bezog nun auch Zorc Stellung und watschte Matthäus ab. „Diese Experten werden dafür bezahlt, dass sie viel reden. Manchmal reden sie Vernünftiges und manchmal weniger Vernünftiges. Das interessiert mich nicht so besonders. Ich halte mich lieber an Fakten. Und deshalb sehe ich Christian langfristig bei uns.“


Weiter heißt es: „Wir planen weiter mit Christian Pulisic. Und wenn ich weiter sage, dann meine ich deutlich über den Sommer hinaus. Er hat bei uns einen langfristigen Vertrag und fühlt sich in Dortmund auch sehr wohl.“ Möglichen Spekulationen schiebt der Manager damit unmittelbar einen Riegel vor. Die beste Medizin, um Gerüchte im Keim zu ersticken.