​Beim Rückspiel gegen Italien musste Albin Ekdal verletzungsbedingt passen. Nach der geglückten Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland brachen bei dem Spieler des HSV dennoch alle Dämme.


Beim 1:0-Erfolg im Hinspiel gegen die Squadra Azzurra war der 28-Jährige in der 57. Spielminute ausgewechselt worden. Erneut waren bei dem Mittelfeldspieler Rücken- und Oberschenkelprobleme aufgetreten.


Beim erneuten Aufeinandertreffen der beiden Nationen im San Siro war der Defensivstratege somit zum Zuschauen verdammt. Nach fast fünf Minuten Nachspielzeit und einigen vergebenen Hochkarätern der Italiener dann die große Erleichterung - auch ohne Zlatan Ibrahimovic fährt Schweden zur WM.


Kurz nach Abpfiff war der angeschlagene Mittelfeldspieler schon mittendrin in der Jubeltraube der zuvor tapfer kämpfenden Nordmänner. In ihrem Übermut musste da während eines Interviews mit dem Trainer der Tre Kronors Janne Andersson selbst der Moderationstisch des schwedischen Fernsehens dran glauben.

Einen Tag später versuchte der Rechtsfuß seine Stimmungslage in Worte zu fassen. "Eine WM zu spielen ist für jeden Spieler der größte Traum. Ich bin sehr stolz ein Schwede zu sein, gestern haben wir mit den Fans in San Siro diesen unvergesslichen Moment gefeiert", wird der 32-fache schwedische Nationalspieler auf dem Twitter-Kanal des Hamburger SV zitiert.


Wann der Sechser des HSV wieder in der Bundesliga auflaufen kann lässt sich noch nicht sagen. Einen Motivationsschub wird der Erfolg mit seinem Vaterland jedoch sicherlich sein.