​Seitdem Jupp Heynckes der neue alte Trainer des FC Bayern München ist, konnte "sein" Arturo Vidal nicht mehr wirklich auf sich aufmerksam machen. In München sind momentan andere Mittelfeldspieler wie Javier Martínez, Sebastian Rudy oder Thiago gefragter. Folglich ranken sich hartnäckige Wechselgerüchte um den 30-jährigen Chilenen. Sportbuzzer bringt nun einen neuen Interessen ins Spiel und definiert die vom Rekordmeister festgelegte Schmerzgrenze.


Nachdem Arturo Vidal bereits mit zahlreichen italienischen Vereinen in Verbindung gebracht wurde, immerhin spielte der Chilene bereits von 2011 bis 2015 für Juventus Turin, soll er nun auf dem Radar eines englischen Top-Klubs stehen. So sollen die 'Blues' vom FC Chelsea angeblich Interesse am 'Agressive Leader' der Bayern zeigen. Noch vor Ablauf seines Vertrages am 30.06.2019 könnte Vidal somit Kultur, Sprache und Land wechseln, um ein neues, vielleicht das letzte Kapitel seiner Karriere aufzuschlagen.


Dabei wurde Vidal vor zwei Jahren einst für 37 Millionen Euro verpflichtet. Mit Jupp Heynckes ist derzeit ein Trainer bei den Bayern, der den temperamentvollen Chilenen schon aus der gemeinsamen Zeit in Leverkusen bestens kennt. Der 72-Jährige gilt als Menschenfänger. Sollte dieser keine Verwendung für den Mittelfeldspieler im Laufe der Saison haben, ist das ein weiteres Indiz, dass Vidals Zeit in München nach zwei Meisterschaften und einem DFB-Pokal-Sieg abgelaufen sein könnte.

Parma FC v Juventus - Serie A

Kennen sich bereits aus gemeinsamen Juve-Zeiten: Antonio Conte (l.) und Vidal (r.)



Beim FC Chelsea könnte er dabei auf einen weiteren Gefährten der Vergangenheit treffen. Antonio Conte kennt Vidal noch bestens aus der Zeit bei Juve. Beide sollen bereits Gespräche geführt haben, der Spieler ist bereits dabei, englisch zu lernen. Die Schmerzgrenze der Bayern sei demnach auch bekannt und soll bei stolzen 56 Millionen Euro liegen. Eine hohe Summe für einen 30-Jährigen, in der heutigen Zeit aber vermutlich marktgerecht. Bei einer entsprechenden Zahlung würden die Bayern also schwach werden.


Fragt sich nur noch eines: würde Vidal an der Stamford Bridge regelmäßiger zu seinen Einsätzen kommen? Mit N'Golo Kanté, Tiemoué Bakayoko oder Cesc Fàbregas besitzt Chelsea bereits eine starke Achse im Mittelfeld. Ob der italienische Trainer seinem Ex-Spieler genug Einsatzzeit garantieren könnte?