​Nachdem sich Anthony Modeste nach seinem Wechsel zu Tianjin Quanjian nach China immer wieder über den 1. FC Köln und dessen aktuelle sportliche Situation geäußert hat, bezog nun auch der Geschäftsführer des Bundesligisten Stellung zu den Aussagen des Ex-Kölners. Demnach könne er dem Franzosen nur ans Herz legen, darüber nachzudenken, wem er mit seinen Worten weiterhelfe. Außerdem sprach Schmadtke auch über die Kritik an seiner Person. 


Wie der gebürtige Düsseldorfer dem kicker erklärte, solle man in die Zukunft schauen, anstatt sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, an der man ohnehin nichts mehr ändern könne. "Wir tun gut daran, in die Zukunft zu blicken. Es bringt niemandem etwas, rückwärts zu schauen. Es ist daher nicht gut, dass er die Situation zusätzlich immer wieder befeuert."


Obwohl er die Aussagen des ehemaligen Kölner Top-Stürmers missbillige, könne und wolle er Modeste "nicht den Mund verbieten. Aber ich kann ihm raten, darüber nachzudenken, wem er damit hilft."



Dass der Geschäftsführer der Rheinländer aufgrund der ausbleibenden sportlichen Erfolge aktuell immer wieder in der Öffentlichkeit Kritik ausgesetzt ist, störe den 53-Jährigen wenig. "Ich muss das ertragen und das gelingt mir auch, solange wir nicht dahin kommen, dass ich als Person diskreditiert werde", so Schmadtke. 


Zudem lenken die Diskussionen rund um seine Person von der Mannschaft ab, was in der aktuellen Situation sicher gut sei, um die Konzentration im Team aufrecht zu erhalten. "Es hat den unschätzbaren Vorteil, dass Trainer und Spieler in Ruhe arbeiten können. Dann bin ich gerne der Punchingball." Über den Abstieg wolle der Ex-Manager von Hannover 96 nach sieben Spieltagen allerdings noch nicht reden. "Dazu haben wir viel zu viel Vertrauen, sowohl in die Trainer als auch in die Spieler. Es gibt unheimlich viele Punkte, die für diese Mannschaft sprechen. Da steht sehr viel Vertrauen hinter diesem Team, und das ist nicht einfach so daher gesagt."


Der 1. FC Köln steht trotz Ausgaben in Höhe von 31 Millionen Euro im Sommer nach sieben Spieltagen noch ohne Sieg da und belegt den letzten Tabellenplatz. Am Freitagabend gastieren die Domstädter beim Aufsteiger VfB Stuttgart, dem aktuellen Tabellenvierzehnten.