Nach dem fulminanten Schlussspurt in der Rückrunde der vergangenen Saison hatten die Verantwortlichen bei Werder Bremen ein gutes Gefühl für die neue Runde. Doch die Ernüchterung ist nach sieben Spieltagen nicht von der Hand zu weisen. Einem Medienbericht zufolge entscheiden die nächsten zwei Partien über die Zukunft von Alexander Nouri.


Wie viele Niederlagen kann sich Alexander Nouri noch leisten? Die Gretchenfrage werden sich die Verantwortlichen von Werder Bremen nicht erst seit gestern stellen. Laut Sport Bild sind die beiden nächsten Partien „Endspiele“ für den Trainer der Grün-Weißen. Sollte im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach kein Sieg geholt werden und wird auch im Anschluss beim 1. FC Köln nicht dreifach gepunktet, droht Nouri das Aus.

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Bruno Labbadia gilt als möglicher Werder-Trainer-Kandidat



Schon im Februar stand der Deutsch-Iraner nach vier Niederlagen in Folge kurz davor, seinen Job am Bremer Osterdeich zu verlieren. Werders Geschäftsführer Sport Frank Baumann sondierte damals bereits den Markt und soll Kontakt zu möglichen Nachfolgern wie Bruno Labbadia und Michael Frontzeck aufgenommen haben. Am Ende wurde der SVW Achter und Nouri erhielt einen Vertrag bis 2019.


In Bremen sei man der Meinung, dass bei einer möglichen Entlassung Nouris wieder ein Trainer mit der Erfahrung geholt werden müsse. Im Visier könnte sich neben dem erneut genannten Labbadia auch Thomas Schaaf befinden. Der Ur-Werderaner, der künftig einen Posten als Technischer Direktor übernehmen soll, arbeitete sowohl als Spieler als auch als Trainer über 40 Jahre für den SV Werder. Zudem wird Schaaf ein vertrauensvolles Verhältnis zu Manager Baumann nachgesagt.