​Wie alt ist das BVB-Juwel Youssoufa Moukoko wirklich? Offiziell soll er zwölf Jahre jung sein, was viele aufgrund der Robustheit des Jungen bezweifeln. Mit BVB-U23-Leiter Ingo Preuß hat sich nun eine Person in diese Diskussion eingeschaltet, die den Spieler bestens kennt.


16 Tore in sieben Spielen in der B-Junioren Bundesliga West: Die Bilanz von Youssoufa Moukoko ist beeindruckend und sorgt bundesweit für Erstaunen. Mehr als die herausragenden Leistungen des deutschen Nachwuchsspielers mit kamerunischen Wurzeln wird jedoch leider über dessen Alter gesprochen. 


Im Interview mit SPOX schilderte mit Ingo Preuß nun ein Wegbegleiter seine Sicht der Dinge: "Ich könnte mir bei Youssoufa vorstellen, dass sein Alter lediglich geschätzt worden ist. Vielleicht ist er in Wirklichkeit ein, zwei Jahre älter. Er ist aber mit Sicherheit noch nicht 17. Mehr kann ich dazu nicht sagen."

Preuß ist bereits seit 25 Jahren beim BVB tätig, hat als Sportlicher Leiter der U23 schon viele Talente am Rheinlanddamm kennengelernt. Als Experte in Sachen Altersfragen seiner jungen Kicker sieht er sich jedoch nicht. "An meiner Schule gibt es über die Jahre immer wieder Jungs, die erheblich älter aussehen oder einen stärkeren Bartwuchs haben als andere."


Lasst den Jungen einfach Fußballspielen!


Natürlich würde sich Ingo Preuß wünschen, dass sich die Schlagzeilen auf die fußballerische Entwicklung Moukokos beschränken. Dass dem nicht so ist, zeige laut Preuß jedoch, wie stark dieser Youngster wirklich ist: "Ich habe bei Bayern München mal einen 13-Jährigen gesehen, der auch wie 18 aussah. Der Unterschied war nur, dass über ihn nichts geschrieben wurde, weil er nichts konnte." 

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Unabhängig vom Alter: Moukoko ist ein Hoffnungsträger im deutschen Fußball.



Selbst wenn die Altersangabe nicht ganz stimmen sollte, wäre Youssoufa Moukoko sicher nicht der Schuldige. Von daher sollte man ihm den Spaß am Fußball lassen und in Zukunft seine außerordentlichen Leistungen hervorheben.