Die Saison hat gerade erst begonnen und schon rumort es im Umfeld des FC Bayern München. Man hat den Eindruck, als ob zurzeit alles auf dem Prüfstand stünde auch der Trainerposten. Laut ESPN FC könnte der FCB im Sommer 2018 eine Ausstiegsklausel ziehen und einen Wechsel auf der Trainerbank vollziehen. Dann wäre für den Mister der Weg zurück in die Premier League frei.


Erst meldete Hoffenheims Julian Nagelsmann Ansprüche an ("Bayern würde mich glücklicher machen"), jetzt tauchen wie aus dem Nichts Gerüchte auf, die besagen, dass in Ancelottis bis 2019 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel enthalten ist. Dies geht aus einem ​ESPN FC-Artikel hervor, der jedoch weder bestätigt wurde, noch stichhaltige Beweise liefern konnte. Dennoch könnte sich diese Spekulation schnell herumsprechen und für weitere Unruhe im Umfeld der Bayern sorgen. Nach dem 0:2 gegen 1899 Hoffenheim und der spielerischen Defizite seit der Saisonvorbereitung scheinen die Ziele 2017/18 in Gefahr.


Ist Ancelotti wirklich reif für die Insel?

Aktuell deutet vieles darauf hin, dass es in der Meisterschaft diesmal enger zugehen könnte. Und selbst wenn Ancelotti den Titel verteidigen könnte, wäre dies keine Garantie für eine Einhaltung des Vertrages. Es wird gemunkelt, dass die Bayern im Falle eines frühen Scheiterns in der Königsklasse von besagter Ausstiegsklausel Gebrauch machen könnten. In dem Fall würde es den Italiener voraussichtlich in die englische Premier League zurückführen. Dort trainierte er von 2009 bis 2011 den FC Chelsea, mit dem er damals ein Double einfahren konnte. 


Der Italiener demonstriert "Mia san Mia"-Gefühl

Die ganzen kritischen Stimmen könnten aber schnell wieder verstummen, wenn es Ancelotti gelingt, seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Aufgrund einer Niederlage wird bei den Roten niemand die Nerven verlieren. Es ist noch viel zu früh für eine Analyse. Allerdings sind der Mister und seine Mannen ab sofort gefordert. Der Trainer stellte sich nach dem Sieg in der Champions League gegen Anderlecht jedenfalls demonstrativ hinter seine Mannschaft.