Mit 20 Spielern machte sich Borussia Dortmund gestern Mittag auf den Weg nach London. Neven Subotic saß allerdings nicht mit im BVB-Flieger. Den serbischen Verteidiger hat es erwischt - wie der Verein per Twitter mitteilte ist Subotic krank, könnte bei schneller Genesung aber am Mittwoch noch zur Mannschaft stoßen. Dortmund tritt im ersten Gruppenspiel der neuen Champions-League-Saison im Wembley Stadion gegen die Tottenham Hotspur an.

​​Da neben Subotic auch Marcel Schmelzer und Marc Bartra fehlen, stehen BVB-Coach Peter Bosz gegen Tottenham nur drei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Kapitän Schmelzer hat sich gegen Freiburg erneut schwerer am Knöchel verletzt, der spanische Nationalspieler Bartra musste gegen die Breisgauer ebenfalls vorzeitig vom Feld. Der 26-Jährige laboriert an Leistenproblemen und ist für das Tottenham-Spiel keine Option. Für ihn wird voraussichtlich Neuzugang Ömer Toprak neben Ersatzkapitän Sokratis auflaufen. 


Der junge Franzose Dan-Axel Zagadou wäre mit dem Ausfall von Subotic der einzige Backup in der zentralen Verteidigung. Allerdings lief der 18-jährige Linksfuß wegen der Verletzungen von Schmelzer und Raphaël Guerreiro bisher immer als linker Verteidiger auf. Da Neuzugang Jeremy Toljan noch etwas Zeit braucht, dürfte der junge Zagadou erneut als Linksverteidiger starten; Coach Bosz attestierte dem Youngster nach den BuLi-Spielen gegen Wolfsburg und Hertha, dass er seine Sache gut gemacht hat.


Subotic auch unter Bosz bislang außen vor


Reist Neven Subotic doch noch nach, dürfte Zagadou auf der linken Abwehrseite bleiben. Subotic würde dann als "Notnagel" auf der Bank Platz nehmen. Keine neue Situation für den Serben. Auch unter Dortmunds neuem Trainer Peter Bosz kommt er bislang noch nicht zum Zug. Der 28-Jährige spielte vergangene Rückrunde auf Leihbasis beim 1.FC Köln, weil er unter Ex-Trainer Thomas Tuchel keine Perspektive mehr gesehen hatte. Nach seiner Rückkehr wurde viel über einen endgültigen Abschied von Subotic spekuliert. Am Ende blieb er aber in Dortmund, wo er noch bis 2018 unter Vertrag steht. Der langjährige Dortmunder ist in der Hierachie nur noch Innenverteidiger Nummer fünf.