Wechsel fix: Darum hat der Hamburger SV mit Sejad Salihović einen guten Griff gemacht

​Die Verantwortlichen vom Hamburger SV sind noch einmal aktiv geworden und haben den vereinslosen Sejad Salihović verpflichtet. Der 32-Jährige ist in der Bundesliga noch bestens bekannt. Neun Jahre lang stand der Mittelfeldspieler bei der TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag, ehe er im Sommer 2015 nach China wechselte. Warum der HSV mit der Verpflichtung einen guten Griff gemacht hat, seht ihr in der folgenden Übersicht.


Aus welchen Gründen die Verpflichtung eher weniger Sinn macht, könnt ihr ​hier nachlesen. 

6. Salihović als Linksverteidiger einsetzbar

​Die Tatsache, dass Salihović auch als Linksverteidiger einsetzbar ist, dürfte viele überraschen. Nicht nur in Hoffenheim, sondern auch bei seinem Gastspiel in China hat der HSV-Neuzugang jedoch gezeigt, dass er die ungewohnte Position ohne Probleme übernehmen kann. Da die Norddeutschen auf der linken Abwehrseite dünn besetzt sind und mit Douglas Santos nur über einen gelernten Linksverteidiger verfügen, ist der 32-Jährige sicherlich eine Option. Allerdings wird Cheftrainer Markus Gisdol den Bosnier wohl nur im äußersten Notfall als Linksverteidiger einsetzen. 

5. Salihović kommt ablösefrei

In der vergangenen Rückrunde lief Salihović für den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen auf, wo sein auslaufender Vertrag allerdings nicht verlängert wurde. Daher war der 32-Jährige seit Anfang Juli vereinslos, was den Verantwortlichen vom HSV die Entscheidung für eine Verpflichtung leichter gemacht haben dürfte. Der ehemalige Hoffenheimer kostete logischerweise keine Ablöse und wird auch gehaltstechnisch keine Unsummen gefordert haben.

4. Gisdol ein alter Bekannter

​Hamburgs Cheftrainer Gisdol soll sich besonders für eine Verpflichtung von Salihović eingesetzt haben. Der 48-jährige Fußballlehrer trainierte den Linksfuß bereits während seiner Zeit in Hoffenheim (April 2013 bis Mai 2015). Daher kennt der Übungsleiter die Stärken des Mittelfeldspielers genau und weiß, wie und wo er am besten einzusetzen ist.

3. Standardspezialist

In der Bundesliga konnte sich Salihović einen sehr guten Namen als Standardspezialist machen. Reihenweise versenkte der Linksfuß Freistöße im gegnerischen Tor. "Allen ist bekannt, dass seine Freistöße und Ecken brandgefährlich sind. Daran hat sich nichts geändert, das hat er nicht verlernt", wird der ehemalige HSV-Coach Joe Zinnbauer von der Hamburger Morgenpost zitiert. Der Übungsleiter saß bis Anfang Mai beim FC St. Gallen auf der Trainerbank. Mit seinen gut getretenen Standards kann der Bosnier die Hamburger Offensive um einiges torgefährlicher machen. Kopfballstarke Spieler sind mit den beiden Innenverteidigern Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos vorhanden. 

2. Druck auf die Etablierten

Das Eigengewächs von Hertha BSC wird den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld noch einmal erhöhen. Als Zehner konnten in der laufenden Saison weder Aaron Hunt noch Lewis Holtby überzeugen. Eine Position, welche für Salihović wohl am besten passen würde. Der 32-Jährige gilt als geschickter Ballverteiler, kann ein Spiel organisieren und ist zudem selbst torgefährlich. 

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1. Erfahrung

​Der 32-Jährige stand in der Bundesliga für Hertha BSC und die TSG 1899 Hoffenheim insgesamt 176 Mal auf dem Platz. Dabei konnte der Routinier 46 Tore erzielen und 36 weitere vorbereiten. Salihović kennt sich im deutschen Fußball-Oberhaus bestens aus und kann dem HSV mit seiner Erfahrung sicherlich weiterhelfen.

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