Der 1. FC Nürnberg ist traditionell auf Kante genäht. Dass der Club also in diesem Sommer gut eine Million Euro Ablöse für Adam Zrelak nach Tschechien überwies, kostete Sportchef Andreas Bornemann wohl größere Überwindung. Der Kapitän der slowakischen U21-Auswahl lässt bisher aber noch auf sich warten. Doch Nürnbergs Trainer steht voll hinter seinem Schützling.


1. FC Nuernberg v 1. FC Kaiserslautern - Second Bundesliga

In bisher zwei Pflichtspielen kam Adam Zrelak für den Zweitligisten Nürnberg zum Einsatz, verteilt war seine Spielzeit auf insgesamt 105 Minuten. Wirklich zu überzeugen wusste der 23-Jährige bisher aber nicht. Loyal springt ihm nun sein Trainer Michael Köllner zur Seite, der nach wie vor große Stücke auf den slowakischen National-Angreifer hält.


„Man muss ihm Zeit geben. Er ist ein junger Spieler und nicht schon 27. Zrelak ist ein Projekt, das wir über einen längeren Zeitraum verfolgen“, sagt Köllner der BildJeder Neuzugang müht sich mit unserem Spiel. Es ist nicht leicht, in unser Kombinationsspiel eingebunden zu werden.“ Zuletzt fiel der Angreifer noch mit einer Innenbanddehnung aus, die er aber inzwischen auskuriert hat.


„Ich fühle mich gut und bin wieder bei 100 Prozent“, sagt Zrelak selbst, „ich will meine Chance nutzen.“ Keine Frage, dass der slowakische U21-Kapitän über Talent verfügt, das offenbar nur noch herausgekitzelt werden muss. Der Eine-Million-Euro-Mann braucht aber wohl noch ein bisschen Zeit, bis er sich zurechtgefunden hat. Köllner: „Von Tschechien zur 2. Bundesliga ist es ein Riesen-Unterschied.“