​Nach dem Transfer von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain schien die Zukunft von Julian Draxler laut Medien für eine kurze Zeit ungewiss. Würde der 23-Jährige kurz vor Ende des Transferfensters das Weite suchen, um so der Bank in der französischen Hauptstadt auszuweichen? Mitnichten, denn Draxler blieb in Paris und scheut sich nicht vor der Konkurrenz in der Mannschaft - und wohl auch nicht außerhalb.


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Auch in München war die Personalie Draxler nicht uninteressant, wie Uli Hoeneß unlängst bekannt gab. So betonte er in einem Interview mit der Sport Bild, Draxler würde den Bayern gut zu Gesicht stehen. Letztlich kam der Transfer aber nicht zustande, da die Bayern keinen Spieler des aktuellen Kaders abgeben wollten.

Doch wenn man den aktuellen Aussagen von Draxler Glauben schenken mag, so kam ein Transfer für ihn zu keiner Zeit in Frage. Auch eine mögliche Wechselabsicht seines Vereines PSG, der im offensiven Bereich mit Spielern wie Pastore, Cavani, Neymar und Mbappé mehr als gut besetzt ist, negierte Draxler.

Doch der 23-Jährige ging mit seinen Aussagen noch weiter, denn schließlich war der FC Bayern nicht nur eine mögliche Adresse für einen Wechsel, sondern ist gleichzeitig auch Gruppengegner seines Vereins in der Gruppenphase der UEFA Champions League. Scheiterte PSG in der Vergangenheit in der Königsklasse doch immer dann, wenn es richtig ernst wurde, sieht er sich und sein Team im Vergleich mit dem deutschen Rekordmeister auf einer Stufe.

Was von dieser Kampfansage zu halten ist, wird sich am 27. September zeigen, wenn der FC Bayern im Prinzenpark zu Gast ist. Neben der Frage der Augenhöhe beider Vereine dürfte überdies abzuwarten sein, ob Draxler in Anbetracht des Pariser Überangebots in diesem Gruppenspiel eine bedeutende Rolle zukommen wird.