Die Suche nach geeigneten Nachfolgern für die alternde Flügelzange Arjen Robben und Franck Ribery gestaltet sich beim FC Bayern München doch schwieriger, als man das an der Säbener Straße wohl angenommen hat. Bei Kingsley Coman hat man die Hoffnung jedoch noch nicht aufgegeben und der Franzose erklärt, warum er in München geblieben ist.


Vor zwei Jahren dachte man in München, die Nachfolge für Franck Ribery und Arjen Robben eingeleitet zu haben. Mit Kingsley Coman und Douglas Costa wähnte man sich an der Isar auf der sicheren Seite. Inzwischen hat sich aber herausgestellt, dass es so einfach mit der Nachfolge dann doch nicht ist. Douglas Costa ist inzwischen nach Italien transferiert worden, die Suche nach einem Linksaußen geht also weiter beim Rekordmeister.

Dagegen vertraut man weiter auf den jungen Franzosen Coman, der in der vergangenen Saison von vielen Verletzungen gebeutelt war. Dennoch kam er am Ende auf 25 Pflichtspiele für die Bayern, in dieser Spielzeit will er aber einen Schritt nach vorne machen. Trotz der großen Konkurrenz im Kader wollte er nicht den Klub wechseln, sondern sich der Situation stellen, wie er erklärt. „Ich bin davon überzeugt, dass ich die Qualität habe, hier Stammspieler zu sein. Ich kann der Mannschaft von der ersten Minute an helfen. Seit zwei Jahren bin ich hier und habe dem Team oft geholfen, habe mich stetig verbessert“, so der Youngster im Interview bei Sky Sport News HD.


Coman hofft auf die Chance


Vor allem das Vertrauen der Verantwortlichen hat ihn bestärkt, in München zu bleiben. „Ich weiß, dass der Klub in Zukunft voll auf mich baut. Ich bin noch jung und Franck Ribery und Arjen Robben sind eben älter. Ich habe mit der Vereinsführung gesprochen und bin deswegen in München geblieben, weil man mir hier die Chance geben wird.“

Nach zwei Jahren beim FC Bayern zogen die Münchner erst im April die Kaufoption für den von Juventus Turin ausgeliehenen Flügelflitzer, dafür überwies der Rekordmeister 21 Millionen Euro an den italienischen Titelträger. Dafür ist Coman noch bis 2020 an der Isar unter Vertrag und soll die Ablösung von Arjen Robben so schmerzfrei wie möglich gestalten.