Wie inzwischen verschiedene italienische Medien und der deutsche Bezahlsender Sky berichten, sind die Verhandlungen zwischen dem FC Schalke 04 und dem italienischen Meister Juventus Turin bezüglich eines Wechsels von Benedikt Höwedes in vollem Gange. Ein erstes Angebot ist bereits abgelehnt worden, weitere Details sind bekanntgeworden.


Ein Wechsel von Benedikt Höwedes scheint immer wahrscheinlicher, ein Abschied vom FC Schalke 04 steht unmittelbar bevor, wie man verschiedenen Medienberichten entnehmen kann. So soll eine Einigung zwischen den 'Knappen' und Juventus Turin wohl bald bevorstehen, die Verhandlungen sind in vollem Gange, wie es heißt.


Juventus stellt Forderungen


So sollen die Gelsenkirchener bereits ein erstes Angebot aus Turin erhalten haben, welches jedoch abgelehnt wurde. Die Rede ist dabei von zehn Millionen Euro, die sich aus einer Leihgebühr von zwei Millionen Euro und einer anschließenden Kaufoption über acht Millionen zusammensetzen. Dies soll den Königsblauen jedoch noch zu wenig für den 29-Jährigen sein.

Gegenüber dem italienischen Sender Mediaset Premium bekräftigte der Geschäftsführer von Juventus Turin Guiseppe Marotta hingegen, dass man nur an einem Leihgeschäft interessiert sei. „Höwedes möchte sich Juventus anschließen, aber das reicht noch nicht aus für einen Transfer. Wir verhandeln derzeit mit Schalke und wenn es einen Deal gibt, dann nur eine Leihe mit Kaufoption“, so Marotta.


Hängepartie um Höwedes


Allerdings werde man den Wechsel nicht auf Biegen und Brechen durchdrücken. „Wenn der Transfer in den kommenden Tagen nicht über die Bühne gehen wird, werden wir uns nach Alternativen umsehen.“ Es wird wohl weiterhin eine Hängepartie werden, bei der man sich einigen muss, ob man sich auf die Leihe einlässt, oder ob Juventus einem Direktkauf zustimmt.

Daneben erklärte Marotta auch, dass man von einem möglichen Wechsel von Emre Can in den kommenden Tagen absehen werde. „Der FC Liverpool hält an Emre Can fest. Sein Vertrag läuft im Juni 2018 aus, wir können ab Januar mit ihm verhandeln. Wir verbergen nicht, dass wir ihn mögen, aber derzeit ist er ein Liverpool-Spieler und wir können ihn nur aus der Ferne bewundern.“