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No chance | Diese 7 deutschen Spieler haben ihr WM-Ticket verzockt

​Erst am Sonntag holte die deutsche Nationalmannschaft den Sieg im Endspiel des Confederation Cups 2017. Neben Lichtblicken wie Leon Goretzka, Timo Werner oder Lars Stindl gab es allerdings auch Spieler, die sich während des Turniers nicht in den Fokus des Bundestrainers spielen konnten. Wir zeigen euch sieben Verlierer des Confed-Cup-Kaders, die es im Hinblick auf eine Nominierung für die Weltmeisterschaft 2018 schwer haben werden.

1. Bernd Leno

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​Der 25-jährige Schlussmann von Bayer 04 Leverkusen patzte beim 3:2-Auftakterfolg gegen Australien gleich doppelt. Dadurch hat er den Kampf um die Nummer Zwei im Deutschen Tor vorerst gegen Marc-Andre ter Stegen verloren. Zudem machen Torhüter wie Kevin Trapp, Timo Horn oder Ralf Fährmann Druck.

2. Shkodran Mustafi

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​Der Weltmeister von 2014 spielte im Finale gegen Chile zwar wieder von Anfang an, braucht aber nun ein gutes Jahr bei Premier-League-Klub Arsenal, um seine Konkurrenten auf Abstand zu halten. Die erfahrenen Spieler Mats Hummels, Jerome Boateng und Benedikt Höwedes scheinen in Joachim Löws WM-Kader gesetzt. Mit Antonio Rüdiger, Niklas Süle oder auch U-21-Europameister Niklas Stark stehen nun aber etliche junge Innenverteidiger bereit, um Mustafis Platz streitig zu machen.

3. Matthias Ginter

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Der junge Verteidiger von Borussia Dortmund spielte ein durchaus gutes Turnier, hat aber sowohl im Verein als auch in der Nationalmannschaft schier übermächtige Konkurrenz. Zwar gilt Joachim Löw als Fan des flexibel einsetzbaren Abwehrspielers, der Bundestrainer benötigt im ​Hinblick auf die WM 2018 jedoch Akteure mit Spielpraxis. Ob Ginter diese in Dortmund bekommt, ist nach der Ankunft von Neuzugang Ömer Toprak mehr als fraglich. Zurzeit steht daher ein Wechsel zu Borussia Mönchengladbach im Raum, der immer wahrscheinlicher wird. 

4. Kerem Demirbay

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​Kerem Demirbay feierte mit der TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga eine außergewöhnliche Saison und konnte im Confed-Cup-Gruppenspiel gegen Kamerun sogar sein erstes Länderspieltor feiern. Für den WM-Kader 2018 wird es allerdings nicht reichen. Die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld des amtierenden Weltmeisters ist mit Sami Khedira, Toni Kroos oder dem aufstrebendem Leon Goretzka einfach zu groß.

5. Amin Younes

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Ein ähnliches Schicksal wie Demirbay wird wohl auch der 23-jährige Amin Younes erfahren. Im vergangenen Jahr erzielte er für Ajax Amsterdam ganze 20 Scorerpunkte in 48 Spielen und empfahl sich damit für den Confed-Cup. Während des Turniers durfte er als Einwechselspieler gegen Mexiko seine Klasse zeigen und belohnte sich prompt mit einem Tor. Trotz dieser starken Auftritte wird es für die Weltmeisterschaft 2018 wohl nicht reichen - auf dem linken Flügel kann Löw auf Weltstars wie Marco Reus oder Julian Draxler bauen.

6. Julian Brandt

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Flügelflitzer Brandt durfte im ersten Gruppenspiel gegen Australien in der Startelf ran und bereite auch gleich das erste Turniertor vor. Das reichte dem Bundestrainer allerdings nicht und so fand sich der junge Leverkusener in den darauffolgenden Spielen auf der Bank wieder. Für Brandt wird die kommende Saison entscheidend sein. Falls ihm bei Bayer 04 Leverkusen endgültig der Durchbruch gelingen sollte, könnte eine Nominierung für die WM 2018 noch möglich sein.​

8 / 8

7. Sandro Wagner

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​Der nach eigener Aussage "beste deutsche Stürmer" startete vielversprechend ins Turnier: Startelfeinsatz und Vorlage im ersten Gruppenspiel gegen Australien machten Hoffnungen auf mehr. In den darauffolgenden Spielen wurden Wagners Einsatzzeiten jedoch immer kürzer. Der schnelle Timo Werner und der spielstarke Lars Stindl liefen Stoßstürmer Wagner den Rang ab. Ob der 29-Jährige sich eine Chance auf den WM-Kader im nächsten Jahr ausrechnen darf, muss sich zeigen. In der Bundesligaspielzeit 2017/2018 wird es sicherlich zu einem Duell zwischen Hoffenheims Wagner und dem Wolfsburger Knipser Mario Gomez kommen.

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