Klaas-Jan Huntelaar hat in den vergangenen Jahren mit seinen Toren stets begeistert. Im Gegenzug ging Franco Di Santo seit seinem Wechsel von Werder Bremen zu Schalke 04 permanent leer aus – und spielte vor allem in der vergangenen Saison keine Rolle in den Planungen von Trainer Markus Weinzierl. Trotz Liebesbeweis im Urlaub hat er inzwischen keine Chance mehr am Ernst-Kuzorra-Weg.


Vor zwei Jahren kam Franco Di Santo für satte sechs Millionen Euro von Werder Bremen. In den Planungen von Schalkes Trainer Markus Weinzierl spielt der Argentinier gemäß Bild keine Rolle mehr. Der Angreifer sieht aber keinen Bedarf, seine Zelte in Gelsenkirchen abzubrechen, sagt lieber in einem Video auf Instagram: „Ich möchte bleiben, aber es ist nicht meine Entscheidung.“

Angeblich hatte der Südamerikaner bereits nach dem ersten Spieltag der vergangenen Saison keine Chance mehr in Königsblau. Bei der Pleite in Frankfurt (0:1) stellte Weinzierl Di Santo im rechten Mittelfeld auf, der nach dem Spiel gesagt haben soll: „Dann stell‘ mich lieber gar nicht auf.“ Sein Berater Matias Lahorca bezog auf Nachfrage der Boulevardzeitung Stellung.


„Er hat lediglich betont, dass er eigentlich eine Nummer 9 ist. Wenn er mal auf der rechten oder linken Seite aushelfen soll, ist das kein Problem. Aber er ist kein Flügelspieler“, so der Agent. Sollte Schalke Di Santo an den Mann bringen, winkt eine Gehaltseinsparung von jährlich rund vier Millionen Euro. Berater Lahorca: „Er ist sich zu 100 Prozent sicher und wird zum Start der Vorbereitung da sein. Er hat dem Trainer gesagt: ‚Wenn ich fit bin, dann spiele ich.‘“