Der Hamburger Sportverein muss aufgrund seiner hohen Verbindlichkeiten Einsparungen vornehmen und will als erstes das Gehaltsgefüge nach unten korrigieren. Allerdings lassen sich die Spieler nicht so ohne weiteres verkaufen, wie sich aktuell zeigt, denn zwei Topverdiener wollen beim Klub bleiben.


Bei einem Finanzloch in Höhe von 115 Millionen Euro und einem voraussichtlichen Transfervolumen von drei Millionen Euro kann die oberste Devise nur heißen: sparen, sparen, sparen. Das sind wohl auch die Bestrebungen, die man in Hamburg an den Tag legen will, denn man möchte die Gehaltsstruktur senken und teure Spieler loswerden oder zumindest deren Bezüge nach unten korrigieren.


Ganz so einfach, wie man sich das vorstellt, scheint die Sache aber nicht zu werden. Denn mit Lewis Holtby und Aaron Hunt haben bereits zwei Akteure angekündigt, beim Hamburger SV bleiben zu wollen. Sowohl Holtby, der nach Informationen der Sport Bild über drei Millionen Euro pro Jahr verdienen soll, als auch Aaron Hunt, dessen Gehalt nicht weit darunter liegen soll, gehören beim 'Dino' zu den Spitzenverdienern.


Gekommen um zu bleiben


Daher legte man beiden Mittelfeldakteuren von Seiten des Vereins bereits einen Wechsel nahe, Hunt aber hat bereits angekündigt, bis 2018 – solange läuft auch sein Vertrag – in Hamburg bleiben zu wollen. Auch Lewis Holtby will nach einem Bericht in der Sport Bild in der Hansestadt bleiben, auch sein Vertrag läuft noch ein Jahr.


Zwar ist die Saison gerade erst vorbei und das Transferfenster hat noch bis Ende August geöffnet, doch ganz so einfach scheint es mit dem Kehraus beim HSV nicht zu werden. Solange sich auch keine passenden Angebote finden, dürfte es schwer werden, die beiden Spieler aus ihren Verträgen herauszubekommen. Am Ende wird man sich eventuell noch ein weiteres Jahr mit beiden Spielern abfinden müssen, dann aber bekommt man nicht mal mehr eine Ablöse für die beiden. Es steht ein schwieriger Sommer im Haus der 'Rothosen' an.