​Képler Laveran Lima Ferreira spielt seit 2007 für die Königlichen von Real Madrid. 30 Millionen Euro war der junge Mann damals den Verantwortlichen aus Madrid wert, als man ihn aus Porto verpflichtete. 30 Millionen Euro für einen offensiven Zauberkünstler also. Doch Moment. Hinter dem künstlerisch wirkenden Namen versteckt sich kein geringerer als Pepe - das Pseudonym der Anti-Schönheit.


Doch warum können wir diesen wunderbaren Portugiesen nicht dafür lieben, was er uns jedes Wochenende darbietet. Artistische Einlagen, harte Zweikämpfe und noch härtere Wortgefechte. Warum können wir Pepe nicht dafür lieben, dass er den Fußball neben den Cristiano Ronaldos und Lionel Messis, den Mesut Özils oder Andres Iniestas so einfach macht, bodenständig, unfair, diskutabel.


Fünf Gründe, warum wir Pepe lieben sollten.


Er behandelt seine Konkurrenten mit Liebenswürdigkeit



Pepe ist ein Mann des Volkes, der Liebe, der Bürderlichkeit. Rivalen werden mit Ehre begrüßt und mit Anstand verabschiedet. Unsportlichkeit käme ihm nie in den Sinn.


Immer eine helfende Hand



Liegt jemand am Boden, ob Freund oder Feind, Pepe ist immer mit einer helfenden Hand zur Stelle. Er unterscheidet nicht zwischen Weiß oder Schwarz, Vereinszugehörigkeit und die damit verbundene Überspitzung der Rivalität ist ihm fremd.


Er ist ein überragender Schauspieler



Er besticht durch seine Fairness auch im Erfolgsfall


Real Madrid CF v FC Barcelona - La Liga


Pepe ist sich durchaus bewusst, dass er in einem der erfolgreichsten Klubs der Erde spielt. Doch ihm käme es nie in den Sinn, etwa in einem Spiel gegen den Erzrivalen aus Barcelona auf diese Erfolge anzuspielen.



Die Eleganz im Moment des Triumphes



Der Portugiese ist mehr als nur harte Zweikämpfe und lange Bälle in die Spitze. Im Falle eines Erfolges strahlt er die pure Eleganz aus, ist mit sich und seiner Umgebung eins, in Frieden und Ruhe. Innere Ausgeglichenheit und er gehen oft Hand in Hand durch einen Madrider Park spazieren.


Aus diesen Gründen können wir dich nur lieben, Képler Laveran Lima Ferreira.