​Die Verantwortlichen von Hannover 96 haben bislang sechs Neuzugänge an Land gezogen. Die Transferaktivitäten des Aufsteigers sind damit allerdings noch nicht abgeschlossen. Ganz oben auf dem Zettel der Niedersachsen steht ein neuer Mittelstürmer. Als Wunschangreifer haben die "96er" Anthony Ujah ausgemacht. Allerdings ziehen sich die Verhandlungen mit dem chinesischen Klub Liaoning FC
in die Länge.


Seit vergangenem Sommer läuft Ujah für den Liaoning FC auf. Zuvor ging der 26-Jährige eine Spielzeit lang für den SV Werder Bremen auf Torejagd. 11,5 Millionen Euro Ablöse kassierten die Grün-Weißen für den Mittelstürmer, der angeblich mit einer Rückkehr in die Bundesliga liebäugeln soll. Wie der Kicker berichtet, hat sich Hannover 96 mit dem Nigerianer bereits auf einen Wechsel geeinigt. Der Liaoning FC pocht jedoch auf einen Verbleib von Ujah. Vieles deutet jedoch daraufhin, dass die Chinesen nur den Preis hochtreiben wollen. 

"Wir brauchen Geduld", wird 96-Manager Horst Heldt von der Neuen Presse zitiert. "Mal sehen, ob es klappt." Unter Druck will sich der 47-Jährige nicht setzen lassen. "Wir lassen uns nicht treiben. Wir donnern auch nicht das Geld raus", betonte Heldt und ergänzte: "Wir werden keinen Spieler verpflichten, nur damit wir einen geholt haben. Wir wollen nur Spieler verpflichten, die uns klar besser machen."

Werder Bremen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Anthony Ujah lief für Werder Bremen, den 1. FC Köln und den 1. FSV Mainz 05 auf


Nach Angaben der Zeitung sind die Niedersachsen dazu bereit, maximal sieben bis acht Millionen Euro Ablöse für Ujah zu bezahlen. Ein stolzer Preis für den Angreifer, dessen Marktwert auf 3,5 Millionen Euro geschätzt wird. Als potenzieller Ersatzkandidat für Ujah wurde zuletzt HSV-Mittelstürmer Pierre-Michel Lasogga gehandelt. Heldt stellte jedoch klar, dass der 25-Jährige in den Planungen des Aufsteigers keine Rolle spielt.