Seine von der FIFA aufgebrummte Spielsperre über vier Monate, hat Hakan Calhanoglu inzwischen abgesessen. Derweil ist jedoch die Zukunft des türkischen Nationalspielers noch nicht geklärt. Bayer Leverkusen wird dem Freistoßexperten bezüglich eines Wechsel wohl keine Steine in den Weg legen. Ein Engagement in der Türkei kommt aber offenbar nicht in Frage.


Noch bis 2019 ist Hakan Calhanoglu an Bayer Leverkusen gebunden. In den vergangenen Wochen war zu vernehmen, dass der Deutsch-Türke die Werkself bei einem angemessenen Angebot verlassen dürfe. Wohin es den flexiblen 23-Jährigen zieht, ist bisher noch unklar. Laut Bild spielt für den gebürtigen Mannheimer ein Wechsel in die Türkei keine Rolle. Von dort hatten die Spitzenklubs Besiktas und Galatasaray Interesse bekundet.

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Hakan Calhanoglu wird nicht in die Türkei wechseln



Somit bleibe ihm nur noch ein Wechsel nach Italien oder auf die Insel. Lazio Rom hat bereits vorgefühlt – und sei bereit, gut 15 Millionen Euro für Calhanoglu gen Bayer zu überweisen. Die aktuellen Forderungen für den 26-maligen türkischen Nationalspieler sollen aber bei 25 Millionen liegen. Interesse wurde unter anderem auch den beiden Londoner Großklubs nachgesagt.


Sowohl für den FC Arsenal als auch für den FC Chelsea wäre die aufgerufene Summe ein Schnäppchenpreis. Calhanoglu selbst schloss einen vorzeitigen Abgang Ende April nicht aus: „Ich lasse das auf mich zukommen. Im Moment gibt es zwar Interesse von anderen Klubs, aber kein konkretes Angebot.“ Sollte Leverkusen ihm aber weiterhin das Vertrauen schenken, könne er sich auch „sehr gut“ einen Verbleib vorstellen.