Sowohl Karim Bellarabi als auch Hakan Calhanoglu spielten in der vergangenen Saison keine Rolle. Bellarabi fand nach einer anfänglich schweren Muskelverletzung nicht in die Spur und Calhanoglu wurde fast die komplette Saison vom Sportgerichtshof CAS wegen Vertragsbruch vom Spielbetrieb ausgeschlossen. Beide dürfen den Verein bei einer entsprechenden Offerte im Sommer verlassen.


Über drei Monate stand Karim Bellarabi seinem Arbeitgeber Bayer Leverkusen nicht zur Verfügung. Grund für das lange Fehlen des schnellen Außenspielers war ein schwerwiegender Muskelbündelriss. In der Bundesliga kam er in der vergangenen Saison deshalb nur auf 14 Startelfeinsätze mit zwei Toren und sechs Vorlagen. Bei einem passenden Angebot dürfte der 27-Jährige wechseln.

Bayer 04 Leverkusen v FC Schalke 04 - Bundesliga

Es knistert zwischen dem FC Chelsea und Hakan Calhanoglu


Immer wieder aufhorchen lassen Klubs aus der Premier League. Laut Bild haben der FC Arsenal sowie Lokalkonkurrent Tottenham Hotspur weiterhin Interesse an einer Verpflichtung Bellarabis. Zudem schreibt die Journaille, dass der elffache deutsche Nationalspieler wohl für eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro gehen dürfte. Seinen Vertrag unterm Bayerkreuz dehnte er im vergangenen Sommer bis 2021 aus.


Auch Calhanoglu darf gehen


Wegen Vertragsbruch wurde Hakan Calhanoglu vom internationalen Gerichtshof CAS zu einer viermonatigen Sperre verdonnert. Diese ist inzwischen zwar erloschen, dass der Deutsch-Türke aber nochmals für Leverkusen auflaufen wird, gilt hingegen als fraglich. Der Vertrag des Weitschussexperten ist noch bis 2019 datiert. Auch hier würde die Werkself mit sich reden lassen.


„Ich lasse das auf mich zukommen. Im Moment gibt es zwar Interesse von anderen Klubs, aber kein konkretes Angebot“, sagte Calhanoglu Ende April. Sollte ihm Bayer Vertrauen schenken, könne er sich aber durchaus auch vorstellen, weiterhin für die Rheinländer zu spielen. Bestrebungen, den Deutsch-Türken unter Vertrag zu nehmen, soll vor allem der FC Chelsea haben.