​Der SC Freiburg ist dafür bekannt, dass sie jungen und talentierten Spielern die Möglichkeiten bieten sich weiterzuentwickeln. So kam es in der Vergangenheit oftmals vor, dass Leistungsträger den Verein verließen. Finanziell können die Breisgauer in der Regel dem gestiegenem Niveau der Bundesliga nicht das Wasser reichen. Aber in Freiburg punkten die Verantwortlichen scheinbar mit anderen Argumenten. 



Trainer Christian Streich spricht im kicker über die kommenden Saison und die entsprechende Kaderplanung. "Ich bin da total positiv. Ein ganz großer Teil der Mannschaft wird zusammenbleiben", so der 51-Jährige. Sportlich haben die Freiburger auch allen Grund für Optimismus. 


Denn: Mit zwei Punkten Vorsprung stehen die Breisgauer vor dem letzten Spieltag der Saison auf einem Qualifikationsplatz für die Europa League. Lediglich der SV Werder Bremen (Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund) und der 1. FC Köln (Heimspiele gegen den FSV Mainz 05) könnten bei jeweils einem Sieg an den Freiburgern vorbei ziehen. 



Für viele Kicker wird das ein deutliches Zeichen pro Verbleib im Breisgau sein. Dennoch gibt es den einen oder anderen Kandidaten, der auf dem Sprung stehen könnte. Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo sind Stars die sich - trotz möglichem europäischen Wettbewerb - noch verabschieden könnten. 


Trotz der steigenden Einnahmen aus Transfers und womöglich dem Geld aus der Europa League wird man in Freiburg weiterhin auf das Arbeitsklima achten und nicht auf die überdimensionalen Gehälter und Ablösesummen.