Christopher Heimeroth hat angekündigt, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Borussia Mönchengladbach um ein weiteres Jahr verlängern zu wollen. Eine gute Entscheidung, denn auch wenn der 35-Jährige kaum mehr auf dem Platz stehen dürfte, ist er innerhalb der Mannschaft doch ein wichtiger Baustein.


Bereits im Winter hatte Christopher Heimeroth, der 2006 von Schalke nach Gladbach kam, angekündigt, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängern zu wollen. Wie der kicker nun berichtet, sind sich der dienstälteste Borusse und der Verein einig, ein weiteres Jahr für beide Seiten dranzuhängen. Zwar ist der Keeper schon 35 Jahre alt, doch ist dieser Faktor wohl eher zweitrangig, denn als dritter Torhüter müsste schon sehr viel zusammenkommen, damit er noch mal in einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten steht.


Viel wichtiger ist seine Funktion innerhalb der Mannschaft. Für die jungen Spieler ist er Ansprechpartner und Integrationshilfe, im Mannschaftsrat hat sein Wort ebenfalls Gewicht. Zudem kann er als eine Art Bindeglied oder verlängerter Arm zwischen dem Trainerteam und der Mannschaft gesehen werden. Er kennt den Verein aktuell besser als irgendein anderer Spieler und kann daher zwischen diesen Welten vermitteln und kommunizieren.


Vorbereitung auf die Zeit danach


Weiter wird berichtet, dass er bereits Aufgaben im administrativen Bereich rund um die Lizenzspieler-Mannschaft übernehmen soll. Heimeroth wird quasi im Verein eingearbeitet, denn er soll dem Klub auch nach seiner aktiven Karriere erhalten bleiben. So ist es nur von Vorteil, wenn er einerseits auf dem Platz noch innerhalb der Mannschaft bleibt, darüber hinaus aber schon mal seine 'Praktikumszeit' beginnt, um nicht gänzlich ins kalte Wasser geworfen zu werden.


Bezeichnend ist es auch für die Harmonie zwischen dem gesamten Torhüterteam, denn sollte die Chemie nicht passen, würde man dem 35-Jährigen kaum eine Verlängerung in Aussicht stellen. Es ist letztlich eine Belohnung für eine tadellose Karriere, in der sich Heimeroth immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und sämtliche Egoismen nach hintenangestellt hat. Eine Verlängerung macht daher auf allen Ebenen Sinn.