Am 25. Juni tagt wieder die Mitgliederversammlung des FC Schalke 04. In diesem Jahr stehen Aufsichtsratswahlen an und wir stellen euch die vier Kandidaten für die zwei Plätze im Aufsichtsrat vor.

1. Prof. Dr. Stefan Gesenhues (63)


​Gesenhues ist Mediziner und aktuell Geschäftsführender Direktor eines Forschungs- und Lehrinstituts. Wird er gewählt möchte er sich für einen Ausbau der Schalker Jugendakademie "Knappenschmiede" einsetzen. Des weiteren ist Gesenhues dafür, die Struktur des eingetragenen Vereins bei Schalke 04 aufrecht zu erhalten.


​Auch die Fans spielen für ihn eine tragende Rolle im Verein: "Nur die Fans machen das Spiel zu einem Ereignis, ohne sie existiert Schalke 04 nicht mehr. Fanorientierung ist für mich der eigentliche Sinn dieses Vereins und die Mitgliederversammlung das wichtigste Gremium auf Schalke.", sagte er bei der offiziellen Kandidatenvorstellung auf schalke04.de.


​2. Axel Hefer (39)


​Der jüngste der vier Kandidaten ist bereits seit 2014 im Aufsichtsrat und möchte eine zweite Amtszeit. Auch er möchte aus der guten Jugendarbeit in Zukunft noch mehr Kapital schlagen. Ein weiteres wichtiges Thema für ihn ist der Umgang mit den Boulevard-Medien. Er möchte versuchen, weniger Unruhe von außen in den Klub zu bringen.


​Außerdem will er einige Dinge mitgliederfreundlicher gestalten. Beispielsweise soll das Ticketing verbessert werden. Wer schon mal online Karten für Schalke bestellen wollte, weiß was gemeint ist. In diesem Bereich sollte er sich auskennen, schließlich ist er seit 2016 Geschäftsführer der trivago GmbH.


3. Uwe Kemmer (52)


​Auch Uwe Kemmer hat bereits Erfahrungen im Schalker Aufsichtsrat sammeln dürfen. Seine erste Amtszeit ging von 2009-2015. Für eine Wiederwahl 2015 wurde er vom Wahlausschuss nicht zugelassen, das ist in diesem Jahr anders. Kemmer ist Geschäftsführer eines Unternehmen in der Baubranche.

​Auf Schalke möchte er dafür sorgen, dass die Knappenschmiede weiter "Herz und Seele" von Schalke 04 bleibt. Dabei ist ihm wichtig, dass man die eigenen Talente lange halten kann und so die Ziele erreicht. Wichtig für die Schalker, denen mit Kolasinac nach Matip im letzten Jahr der nächste ablösefreie Abgang eines Top-Talents droht.

​Dr. Armin Langhorst (70)


​Langhorst ist der älteste der Kandidaten, kann aber auch auf die meiste Erfahrung auf Schalke zurückgreifen. In den 90er-Jahren war er für knapp zehn Jahre Vereinsarzt der Königsblauen. Der Mediziner im Ruhestand ist bereits seit 2011 im Aufsichtsrat der Schalker und hofft nun auf seine nächste Amtszeit.


​Auch er setzt sich für die beiden Top-Themen "Ausbau der Knappenschmiede" und "Erhaltung des eingetragenen Vereins" ein. Er will dafür sorgen, dass die ausgebildeten Spieler sich noch mehr mit dem Verein Schalke 04 identifizieren. Außerdem will Langhorst die wirtschaftliche Entwicklung des Vereins weiter vorantreiben.