Vor allem den Fans brennt es schon seit geraumer Zeit auf der Zunge: Wann kümmert sich das Management des FC Bayern um einen Backup für Starstürmer Robert Lewandwoski? In den vergangenen Tagen wurden mehr und mehr kritische Stimmen laut, wonach sich der deutsche Rekordmeister im Sommer unbedingt nach einer Alternative umschauen muss. Cheftrainer Carlo Ancelotti forciert eine Entscheidung.


Vor allem im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen Real Madrid (1:2) wurde klar, in welchem Maß der FC Bayern auf Robert Lewandowski angewiesen ist. Der Pole fiel im ersten Spiel gegen die Königlichen aufgrund einer Schulterverletzung aus. Thomas Müller versuchte an vorderster Front, die Wogen zu glätten. Auf dem Niveau eines Lewandowski kann der Weltmeister von 2014 aber schlichtweg nicht fungieren.

FBL-EUR-C1-REALMADRID-BAYERN MUNICH

So wurden zuletzt kritische Stimmen laut, die Münchner sollen sich schnellstmöglich nach einer weiteren ‚Neuner‘ umschauen, um im Falle der Fälle, einen adäquaten Ersatz für Lewandowski in der Hinterhand zu haben. Auch Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat vom Gesuch der Fans Wind bekommen und strebt eine zeitnahe Lösung an.


Ancelotti: „Ganz sicher keine Revolution


Wie diese genau aussehen wird, wollte der Italiener aber nicht verraten. „Wir werden nach der Saison über neue Spieler sprechen. Aber es wird ganz sicher keine Revolution geben“, sagte Ancelotti am Freitag. „Lewandowski ist fast nie verletzt, wir haben auch noch Müller.“ Eine finale Entscheidung werde man „im Sommer“ treffen. Zuletzt wurden bereits einige Kandidaten gehandelt.


Ein Thema rundum die Säbener Straße sollen unter anderem Patrik Schik (Sampdoria Genua), Moussa Dembélé (Celtic Glasgow) und Außenbahnspieler Alexis Sánchez (FC Arsenal), der auch im Zentrum starke Leistungen bringt. Auch der Hoffenheimer Sandro Wagner kam zuletzt ins Grübeln. Fakt ist, dass ein zweiter Mittelstürmer den Bayern guttun würde, der im Falle des Falles Lewandwoski mit einer annähernden Qualität ersetzen kann.