Trotz seiner erst 20 Jahre ist Julian Brandt einer der Senkrechtstarter in der Bundesliga. Bei Bayer Leverkusen ist der Offensiv-Youngster ohnehin seit der vergangenen Saison als Stammspieler gesetzt. Mit seinen Leistungen machte der Jung-Nationalspieler Klubs aus ganz Europa scharf. Auch der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp macht dem jungen Deutschen Avancen.


Der Poker um Julian Brandt wird sich wohl noch einige Monate in die Länge ziehen. Der 20-Jährige hat aktuell zwar noch einen gültigen Vertrag bis 2019 bei Bayer Leverkusen. Die ganz großen der europäischen Fußballzunft stehen aber bereits Schlange: In die lange Interessentenliste reihte sich neben dem FC Bayern und Juventus Turin auch der FC Liverpool ein.

Bayer 04 Leverkusen v Bayern Muenchen - Bundesliga

Im Besonderen soll sich Brandt auf die Liste des deutschen Teammanagers Jürgen Klopp gespielt haben. Dies verriet ein Insider gegenüber ESPN. Joe Hart und Marco Asensio sollen hingegen kein Thema bei den Reds sein. Im Poker um den ‚Rising Star‘ der Bundesliga hält Leverkusen jedoch die Karten in der Hand.


Entscheidung erst nach dieser Saison


„Bayer Leverkusen entscheidet, was passiert“, sagte SVB-Sportchef Rudi Völler vor rund einer Woche. Im Sommer 2018 könnte Brandt den Werksklub aufgrund einer Ausstiegsklausel für die festgeschriebene Summe von 12,5 Millionen Euro verlassen. Über einen möglichen Abgang soll jedoch erst nach Ablauf der aktuellen Saison debattiert werden.


„Wir sind mit Julian und seinem Vater so verblieben, dass wir uns nach Saisonende zusammensetzen und ein Gespräch führen. Es gibt keine Geheimnisse zwischen uns“, sagte Völler weiter. Den Bayern werden schon seit geraumer Zeit große Chancen ausgerechnet, sich im Poker um Brandt am Ende durchzusetzen. Wie es mit dem Youngster weitergeht, wird sich aber erst am Ende dieser Saison abzeichnen.