Seit Anfang 2014 streift sich Dominik Kohr das Leibchen des FC Augsburg über. Seine Liaison mit den oberbayrischen Schwaben nimmt im Sommer ein Ende: Der Mittelfeldallrounder wechselt dank einer Rückkaufklausel zurück zu seinem Jugendverein Bayer Leverkusen. Nun erläutert der deutsche Junioren-Nationalspieler seine Gründe für einen Rückwechsel ins Rheinland.

VfL Wolfsburg v FC Augsburg - Bundesliga

Vor gut eineinhalb Wochen gaben die Fuggerstädter bekannt, dass Dominik Kohr nur noch diese Saison für den FC Augsburg auflaufen wird. Für zwei Millionen Euro zieht es den Mann, der sich mit dem Klassenerhalt vom aktuell Sechzehnten der Bundesliga verabschieden will, wieder zu seinem Jugendklub Bayer Leverkusen zurück. Der Wechsel hat ganz erhebliche Gründe.


Kohr will hoch hinaus


Durch seinen Rückwechsel unters Bayerkreuz erhofft sich Kohr, sich ins Blickfeld von Bundestrainer Joachim Löw spielen zu können. „Ich möchte nicht nur an der U21-Tür anklopfen, sondern auch an der Tür zur Nationalmannschaft“, sagte der 23-Jährige zur Bild. Nochmals wiederholte er, dass Augsburg die „Qualität und die Mentalität“ habe, um in dieser Saison den Klassenerhalt zu erreichen.


Kohr stand in dieser Saison im zentralen Mittelfeld 17-mal in der Startelf und wurde darüber hinaus fünfmal eingewechselt. Zwei Tore und ein Asisst stehen darüber hinaus in seiner Statistik-Datenbank. Insgesamt bestritt das Mittelfeld-Talent 97 Pflichtspiele für den FCA, zu dem er 2015 nach eineinhalb Jahren auf Leihbasis fest wechselte. In Leverkusen unterschrieb Kohr eine bis 2020 datierte Arbeitsvereinbarung.