Beim Hamburger SV haben sich die Verantwortlichen bereits in Stellung gebracht. Auf der Agenda ganz oben gelistet, ist die vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem heiß umworbenen Bobby Wood notiert. Doch gerade Borussia Dortmund könnte dem Vorhaben der Rothosen einen Strich durch die Rechnung machen. Sollte der US-Boy seinen Vertrag nicht verlängern, braucht der BVB nur noch die Ausstiegsklausel zu aktivieren. Auch der künftige Gehaltsscheck Woods kann sich sehen lassen.


Mit neun Toren und zwei Vorlagen ist Bobby Wood in dieser Saison der erfolgreichste Scorer des Hamburger SV. Vor allem in der englischen Premier League stapeln sich die Interessen für den Angreifer, der von seiner Spielweise her perfekt in den Fußball auf der Insel passen würde. Doch auch aus der Bundesliga gibt es einen Bieter: Borussia Dortmund hat sich in Stellung gebracht.

Hamburger SV v 1. FC Koeln - Bundesliga

Und laut der Bild haben bereits erste Sondierungsgespräche zwischen beiden Parteien stattgefunden. Wood steht in Hamburg zwar noch bis 2020 unter Vertrag, dürfte den Bundesliga-Dino aufgrund einer Ausstiegsklausel aber im Sommer für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von zwölf Millionen Euro verlassen. Sollte das Worst-Case-Szenario eintreten, und der HSV in die zweite Bundesliga absteigen, wäre Wood für fünf Millionen zu haben.


HSV will Wood unbedingt halten


Die Situation beim BVB ist klar: Die Schwarz-Gelben schicken sich in diesem Sommer an, einen geeichten Backup für Starstürmer Pierre-Emerick Aubameyang unter Vertrag zu nehmen. Der BVB lockt hierbei mit einer deutlichen Gehaltssteigerung. Der Boulevardzeitung zufolge könnte Wood sein jährliches Salär, das derzeit bei rund 1,5 Millionen Euro liegt, an der Strobelallee nahezu verdreifachen.


Kampflos will man sich am Hamburger Volkspark aber nicht geschlagen geben. „Wir sind in Gesprächen mit Bobby“, stellte HSV-Sportchef Jens Todt unlängst klar. „Wir sind daran interessiert, ihn länger zu halten und seinen Vertrag entsprechend anzupassen.“ Noch im April soll es erste Gespräche zwischen dem norddeutschen Management und Wood-Berater Volker Struth geben. In den anberaumten Debatten geht es um eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Erhöhung der Bezüge und der Ausstiegsklausel, die bis 2018 um ein Jahr nach hinten verschoben werden soll.