Beim FC Bayern München kommt Douglas Costa in dieser Saison bisher nicht über die Rolle des Jokers hinaus. Auf der Insel weckt der brasilianische Nationalspieler laut Medienberichten dennoch große Begehrlichkeiten.


Laut dem englischen "Mirror" soll Tottenham Hotspur bereit sein, für Douglas Costa knapp 36 Millionen Euro Ablöse zu zahlen. Der Flügelstürmer besitzt an der Säbener Straße noch einen Vertrag bis 2020 und wechselte erst im Sommer 2015 für 30 Millionen Euro nach Deutschland. Die Bayern würden somit ein Transferplus von etwa sechs Millionen Euro erzielen können. 

Bislang steht der englische Erstligist auf Platz 2. Der Gewinn der Meisterschaft scheint unwahrscheinlich, aber dennoch wird man wohl wie es ausschaut in der Champions League starten. Die Spurs wollen deshalb ihren Kader für die Königsklasse noch weiter stärken. Dabei sieht man auf der Costa-Position Bedarf, da Teammanager Mauricio Pochettino mit Moussa Sissoko nicht zufrieden ist.

In der vergangenen Saison gehörte Costa noch zu den besten Feldspielern des FC Bayern. Mit 14 Assists avancierte der Flügelflitzer 2015/2016 in seiner ersten Bayern-Saison zum besten Vorlagengeber. Doch nach dem Trainerwechsel im vergangenen Sommer ging es für ihn bergab. Nur noch 13-mal stand der 26-Jährige in der Startelf, konnte aber in insgesamt 31 Pflichtspielen dennoch überzeugen: sieben Tore und neun Vorlagen stehen ihm zu Buche - bei fast jedem europäischen Klub wäre er damit gesetzt. 


Doch nicht nur der Trainerwechsel soll dafür entscheidend sein, dass er den Verein im Sommer möglicherweise wieder verlassen wird. Costa soll des öfteren versucht haben, einen neuen Vertrag mit noch besseren Konditionen zu erhalten, doch Bayern-Präsident Uli Hoeneß wiegelte ab. "Das funktioniert bei uns nicht. Er kann das noch zehnmal versuchen", erklärte er vor etwa zwei Monaten. 

Real Madrid CF v FC Bayern Muenchen - UEFA Champions League Quarter Final: Second Leg

Ein Transfer erscheint durchaus im Rahmen des Möglichen. Douglas Costa möchte mehr Spielzeit - und mehr Geld. Und dies würde er beides wohl in England bekommen. Und die Münchener? Die würden keine Verluste einfahren, tatsächlich sogar noch davon profitieren - eine Win-Win-Situation für alle Parteien.